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Geschichte der Familie Schenk von Nydeggen, insbesondere des Kriegsobristen Martin Schenk von Nydeggen : mit geschichtlichen Nachrichten über Afferden, Blyenbeck, Hillenrath, Swalmen und Asselt, Arßen, Gribbenforst, Walbeck, Geystern, Heyen u.a. Güter ; nach archivalischen und authentischen Quellen bearbeitet
Entstehung
Seite
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einem ßeugnifi Dom 26. geBruar 1534 felbcr erflärte. @d)onbiefer Umftnnb mirft einen ftarfen 33erbad)t auf bie 3led)tl)eitbiefeS BofumentS; allein baS ganje foigeube Sreiben redftfer-tigt aud) bie bcftimmte Slnnapme, bajj bicS Siefen ftücE Don benfflnbern untergefdjoben morben fei.

Bie S3ornal)ine ber Stauung fdjeint inbeffen Don bemPfarrer Don SIfferben, £>einrid) Sdjenf, Dermeigert morben jitfein, fo baf; bie jfinber 311111 eqbifdjoflidjen §ofe uou Sßlnif)te 3uflud;t nehmen mufjten. Ber Dfficial beS genanntenf)ofeS befal)l benn aud) am 25 gebruar 1525ben getreu«Peter ßrpfjagen, «Paftor in Sergen unb £enrid) ©d)enf, «pa.ftor in SIfferben, bafj (Siner uon ipnen Don ben SeeleutenBerief ©djenE üou 9ti;beggen unb Slleib SüfterS, meld)e biefird)tid)e ginfegnung iprer @E)e begehren, einen gib barübetabnehmen feile, bafj fie mit anberu lebenben [ßetfonen mebetDerlobt nod) oerepelicpt feien unb bafj gmifdien iljueu feine,,«ßermanbt- ober ©djmagerfdjaft ober ein fanonifdjeS £>inbernifjbefiele, mobutd) eine ®l)e oerpinbert mürbe; er foflte fid; fobannDon it)nen SBürgfdjaft über 1000 ©ulben fteQen [äffen, meld)cSumme fie im galle eines fid) fpäter ergebenbeu (Spepinbet-niffes als ©träfe an ben @rgbifd;of 31t ga£)[en patten. Bern-uad)ft foHe er wegen ber ©dpoad). unb Äraufpeit bcS Berief,,©d)enf uad) breimaligen Slufgeboteu, bie 311t felbeix ßeit inber Äird)e 311 SIfferben unb ber ffapeüe ') ber ffiurg SItjeu-beef 311 gefd)ei)en Ratten, bie ©enannten in biefer ÄapeQe jebod)opne «pomp epelicp Derbinben unb 31001 au einem Sage, ber,,3mifd)en bem Sage beS SefeplS unb bem Sonntage Bculibeff. gapreS liege, mie eS ben Seeleuten genepm fei." Ber«Paftor üou SIfferben, §>einrid) SdjenF, ber ben Äinbern nid)tmidfaprig mar, muffte für ben 31m Stauung befiimmten Sag

') SMpenbect batte feine eigentliche Capelle. 3m ©aale befanb fidjeine Slifdje, in meiere ein geiueipler Slttarftein gelegt mürbe, wenn bortein «Priefter SJteffe lefen mollte.