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Geschichte der Familie Schenk von Nydeggen, insbesondere des Kriegsobristen Martin Schenk von Nydeggen : mit geschichtlichen Nachrichten über Afferden, Blyenbeck, Hillenrath, Swalmen und Asselt, Arßen, Gribbenforst, Walbeck, Geystern, Heyen u.a. Güter ; nach archivalischen und authentischen Quellen bearbeitet
Entstehung
Seite
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er in ben ©efifs ©IpenbecfS gefommen War, bortf)in über, Wofie ein iljrer würbiges Seben führten. SDie ffinber waren in-beffen immer als natürliche Äinbet fowoljt oon ifrem 93aterals aud) ort bem @erid)te, bet)anbelt werben unb erhielten and;eine gang gewötjnlidje ©rgieljung. @o [ernte ©eter malen,tpeinricl) fdjnifceln; goljanu würbe [Bierbrauer unb trieb (pätergu Stfferben im §aufe beS 9tid)ter8 ©ierwirtl)fd)aff, unb SCRariatrat 1513 auf ^Betreiben be§ ©aterS bei ber grau uon ©pnat-ten geborene SUeib §oen oon bem 93roecf als 5)!agb in 2)ienft,oerf)eiratt)ete fiel) bann mit einem ©rauer aus ©t. ©eter bei»DJaftridjt, StamenS gtang oon Simburg, SlaeS ®of>n. ®erjitngfte ber ©rüber, SBinanb, würbe gum geiftlidpen ©tanbebeftimmt unb empfing im % 1517 auf ©erwenben feinesDljeimS Steiner oon ©elre, oom 3öeil)bifdjof oon Solu, Theodo-ricus Episcopus Cyrenensis, nad)bem wegen feiner uneljelidjen©eburt JDiSpenS erteilt werben war, bie Sonfur.

J)a§ bei biefem gewiffentefen Sieiben am weiften ©djenfSUntertanen gtt leiben hatten, begreift ein jeber leicht ber nurin etwa bie bamaligen ©ertjältniffe fennt unb weif, in Wel-d)cn engen ©egielptngen biefe gu itjrem iperrn ftanben. ®ie3tid)ter unb ©d) offen oon Slfferben flogen batum aud):

,,bafi bie Äinber ihren ©ater förmlich allen ©efdjäftenentgegen, fo baf fie (8tid)ter unb ©djoffen) in feinerfei fiefelbft ober baS jtirdjfpiel betreffenben ©adjen, wie grob unbwittig biefe aud) mod)ten gewefen fein, mit iijin hatten fpre-d)en ober Statt) pflegen, aud) bei ©treitigfeiten u. f. w. weber93orfd)riften nod) ©riefe hatten erlangen tonnen unb baf fieaflgeit auf ber ©rüde beS £>aufe8 ©Ipenbect mftnblidj bitrd)bie ätiüber abgefertigt worben waren, woburd) ba8 Äirdjfpielbann gu ©ranbfdjajgungen unb grofjem ©djaben gefommenfei. ©hent fei in feiner nod) fo Widrigen Angelegenheit gugu ihnen gefommen, big baf; man ifm tobt gitr Äird).e ge.brad)t hätte."

28ie eS mit bem religiofen ©tauben bei ihnen beftellt