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Geschichte der Familie Schenk von Nydeggen, insbesondere des Kriegsobristen Martin Schenk von Nydeggen : mit geschichtlichen Nachrichten über Afferden, Blyenbeck, Hillenrath, Swalmen und Asselt, Arßen, Gribbenforst, Walbeck, Geystern, Heyen u.a. Güter ; nach archivalischen und authentischen Quellen bearbeitet
Entstehung
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3n bcm gabt 1654 fpürete biefer moblehrwürbige fjerr, bah bie3eit feincä SebcnS ^um dnbe lief, bann feine Gräfte burch unaufbör»licheS SEBadjen, SSeten unb gaften meiflid) gefchwädjt waren, unb bamiter bem Stöbe mochte Borfommen, begibt er ftcb bent 5. Slprit nachSBacbtenbont fein nötiges SEeftament einjurichten: in welchem er Ber=orbnet, baff fein tobtet Seidjnam in ber Kirche ber fperrn Canonicorumregularium, auf bem ©anb genannt beb ber ©tabt ©traclen unb geftiftetoon bem fjertogen Bon ©elbern ju (Stiren ber fdimerjbaften Jungfrauunb 2Jluttcr ©otteS 2Jlaria folte begraben werben unter betn SEbunngemelter Kirchen ohne einige fßradjt; felbigem filoftcr Bermacbte er1200 gl., hingegen follten bie ©eiftlicpen Berpflidjtet fepn, alle ©amstagbie SonBentual äJliffe ju fmgben ju (Ihren unfercr lieben grau; inSgleh(ben be§ freitags ju fingen bie Sitanei Bon Soretto mit ber Slntiphomhaec est praeclarum vos, unb bau beS ©ontag« ben (SatedjiSmum juhalten. (Der Sfßfarrfirdje ju SEBandum nermachte er 600 glS. famt eini=gen 2lder, bamit alle ©ontag bie thriftliche £el;r gehalten unb für biefiinber Silber unb fRofenfränäc für ben 3Bertt; Bon 10 glS. eingefauftwürben.

3u SeBenum feinem Saterlanb hat er auch eine chriftliche Sehtgeftiftet unb weil er attba ein Sßerfonat gehabt, hat er felbiger Kircheauch ein mertlicheS Segatum hinterlaffen. Sie moblehrwürbige*. ber©ocietät 3efu ju ERuremonbe, bie.. grancisfanet ju SEBeerb, juSuremonb, ju Senlo unb ju Senrap, bie.. Gapucpner ju ©elbern,bie.. (Sarmelpter ju Sopmer, bie.. Sominicaner ju (Salcar,bie DratoreS ju Seoelaer, item bie armen Slariffen Slnnuntiaten, Urfu--(inen, SEertiarien unb anbete ft'lofter haben genoffen bie grepgebigfeitunfereS gottSgeliebten unb woblehrw. ißriefterS greberici ©chent, alfo,bah ber rneifte Stbcil feiner £ab unb ©uts unter bie Slrmen EhriftiiftauSgetheilt worben.

©einen Srübern unb ©chweftern hat er Bon feinen Sßatrimoniah©ütem fo Biel hinterlaffen, bah fte ballig Bergnüget bie SiSpofition il;reSfjerrn Srubers gerühmet haben.

fftad) üerfertigtcm SEeftament wäre er einig unb allein befcpäftigtfich }u einem feiigen Stob ä" bereiten, als er in bem September ülnno1654 mit einer tobtlichen ffraulheit würbe ergriffen, fal; er wohl bahfein SebcnSlauf Berftoffen, empfinge beSmegen mit innerlicher Slnbacptbie h- h- ©acramente unb liegenb auff feinem ©trohfatf unb mit feinemSiticio betleibet feufjete unb Berlangte er ju fein bei feinem ©etiebtenim §immel; ift feiig aus biefer SEBelt Berfcpiebcn ben 23. ©eptember.2Burbe traft feine» SeftamentS ju ©anbt bei benen Canonicis regularibusunter bcm fiird)thurm begraben unb alfo haben bie Sirmen einen tröfte.-Iichen Satter, feine gciftlich ©<haf einen guten fjirt, feine Sruber unb