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Verzcichniß der Erzbischöfe von Mainz.
45. Gerlach von Nassau, am 7. April 1346 vom Papste ernannt,
kommt erst 1353 zum Besitz und 4 21. Febr. 1371.
46. Johann I. von Ligne (Linway) Bischof zu Straßburg, be-
stätigt 1371. -i- 1373 an Gift.
47. Ludwig von Meißen, 1374 vom Papste ernannt, gelangt
gegen seinen Mitbewerber Adolf von Nassau nie zumBesitz, bekommt 1381 das Erzbisth. Magdeburg. 4 1383.
48. Adolf von Nassau, kann vom Papste die Bestätigung nicht
erlangen, setzt sich in Besitz des Stifts, wird vom Papste zuAvignon 1379 bestätigt, kommt aber erst 1381 zum vollstän-digen Besitz und 4 zu Heiligenstadt den 6. Febr. 1390.
49. Konrad II. von Wcnesbcrg, seit 1390 Verweser des Erz-
stiftS; als Erzbischof vom Papste bestätigt 4 1396 d. 9.Oct.
50. Johann II. von Nassau, Bruder des Erzb. Adolfs I. war
1397 vom Papste aufgedrungen, 4 1419, den 23. August.
51. Konrad III., Wildgraf von Dann, den 10. Oct. 1419,
4 10. Juni 1434.
52. Dietrich, Schenk von Erbach, gewählt 6. Juli 1434 4 1459.
53. Diether von Jsenburg, erwählt den 18. Juni 1459, vom
Papste abgesetzt den 21. August 1461 und Adolf von Nassauan seine Stelle ernannt. Diether behauptet aber den größtenTheil des Erzstifts bis in den October 1463, wo er sich sei-nes Rechtes begab.
54. Adolf II. von Nassau, vom Papste am 21. August 1461 er-
nannt, kommt endlich, doch nur durch Vergleich mit Dietheram 12. und 28. Oct. 1463 zur Stelle und 4 6. Sept. 1475.
55. Diether vonJsenburg, zum zweiten Male gewählt den 9. No-
vember 1473 4 7. Mai 1482.
56. Albert I. von Sachsen am 12. Januar 1480 als Jüngling
von 16 Jahren zum Coadjutor und Conservator des Erzstiftsgewählt, führt nach dem Tode Diethers den Titel Avmini-strator, 4 zu Aschaffcnburg den 1. Mai 1484, ohne dasgesetzmäßige Alter zum Selbstrcgicren erlangt zu haben.
57. Barthold von Henneberg, erwählt den 20. Mai 1484,
4 21. Dec. 1504.