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29. August 1718 nennt ihn zum ersten Mal als Chef; seinWappen unter derselben ist ein runder Schild auf achteckigemStern. Hier in der neuen Thätigkeit als Soldat, erwarb ersich die Liebe und Verehrung seiner Untergebenen und erhieltsich unverkürzt die Zuneigung seines Königs, der diese durch man-nichfache Gnadenacte kund gab, auf die wir noch zurückkommen;auch ihn am 28. Januar 1729 zum Generalmajor ernannte.Im Juni 1721 führte er zum ersten Male im Lager zu Kalt-hof bei Königsberg seinem Könige daS Regiment vor. 1718,als der König dort war, hatte er es noch nicht, und dannzum letzten Male 1726. Zu Königsberg am schleichendenFieber, den Folgen einer heftigen Erkältung, starb er den21. Februar 1728 Morgens 8 Uhr in seinem 54. Lebensjahreund wurde daselbst den 15. März in der Plibischen Kircheauf dem Haferberge feierlich beigesetzt; betrauert von Allen dieihm nahe standen. Der König schreibt eigenhändig als Post-script zu einem Briefe an den Grafen Seckendorfs in Wien,der viel bei ihm galt. Berlin den 2. März 1728: „Der guhtebrafe Winterfeldt ist toht, er hat sich vohr seinem Endewohl xrnöxnrii'izt und bekehret." Sein Bild ist von Kilianin Kupfer gestochen, es ist ganze Figur in der Generals-Uniform; diese mag vielleicht das einzig Aehnliche sein, dennvon dem schönen Manne ist nicht die Spur zu sehen. DieLeichen- und Grabreden, die zu einem Theil die Nachrichten,über seinen Lebenslauf uns gegeben haben, sind voll des Ruhmes;so heißt es: „Es werden wenige in dieser illustren Versamm-lung sein, welche nicht das erstaunende Gedächtniß Unsers Hoch-seeligen Herrn Generals erwogen, krafft dessen er die Nirm-tissimn seiner Jugend und Seine gänzliche 37jährige Dienste,bis an Sein Ende Sich aller Umbstände noch zu entsinnenund auf das Geschickteste wieder anzuführen gewust; so wirdauch Niemand die Früchte Seines herrlichen InZsnii, SeineII. 89