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§ 86, geboren zu Menkin. „Den 11. October 1761 ließ desHerrn Hauptmanns von W in terseld Hochwohlgeboren, Erb-hcrrn auf Menkin, und dessen Frau Gemahlin einem Junkerdie Nothtaufe geben und ihn Abraham Gotthilf benen-nen"; war bis zum 17. Jahre bei der Mutter in Gütcrbcrgund auch zum Studium bestimmt, trat jedoch 1778 als Fah-nenjunker in das Dragoner-Regiment Anspach-Bayreuth. Wirlesen in der Rechnung seines Vormundes: An demselben imFelde für ein Pferd und Zubehör und Zulage bis zum JuniuS1778 laut Quittung 199 Thlr. 19 Gr. Der Krieg hatte ihnveranlaßt, den ursprünglich gewählten Beruf auszugeben, erzog als Fahnenjunker in den ruhmlosen sogenannten bairischenErbfolgeKrieg, war dann in der Friedens-Garnison Pasewalk,wurde 1781 Fähnrich, 1784 See.-Lieutenant, 1792 Prem.-Lieut., folgte dem Regiment in die Nhein-Campagnc und nahmnach dem Baseler Frieden 1796 seine Entlassung als Haupt-mann, um sich der Bewirthschaftung seines Gutes, welchesnach einem Rechtsstreit 1778 für ihn erworben worden, zuwidmen. Er lebte und starb zu Fahrenholz den 1«. August1821 Morgens 5 Uhr am Schleimfieber in noch nicht vollen-detem 6«. Jahre. Er war zweimal verheirathet, mit:
s) einem Fräulein von Arnim aus dem Hause Plan-tikow in Pommern, von der er nach kurzer Zeit ge-schieden wurde, die sich darauf an einen Herrn vonHolleben verheirathete.
K) Wilhelmine Sophie Braun, die circa 483«zu Berlin verstorben ist.
Kinder aus zweiter Ehe:
1) N. N. ein Sohn ist sehr jung verstorben.
2) Wilhelmine, geboren den 2«. August 1804,
verheirathete sich den 2V. Juli 1824 an denDoctor und Kreisphysikus Witt sack zu