mce erlassen, welche aber nur den Regimentern vorgelesen wor-den ist, welche sich in den Gefechten ganz tadellos betragenhaben; es würde auch eine wahre Satyre sein, sie allen Trup-pcntheilen ohne Ausnahme mitznthcilen. Lebe wohl.
Karl v. W."
Andere Briefe berichten über seinen Einzug als Siegerin Maubenge und Philippeville, und der letzte ans Clairfaitvom 15. Oktober ist voller Sehnsucht nach dem Ende undklagt über schlechte Quartiere. „Ich habe mich hier zumersten Mal in meinem Leben genöthigt gesehen, meinen Wirthund den Bürgermeister durchzuprügeln. Jetzt sind beide um denFinger zu wickeln." Den 3. November trat er und daö Regi-ment den Rückmarsch an, den 3. Dccembcr erhielt er seinenKronprinzen als Chef und den 25. Deccmber war Einzug inStettin. In den drei Kriegs-Jahrcn hatte daö Regiment ver-loren 22 Officiere todt und 45 blcssirt. Carl Wilhelmvon Winter seid bekam nunmehr die 12. Comp., wurde den1K. März 18<9 als ältester Capitain zum 2K. Jnf.-Reg. nachMagdeburg versetzt und dort den 2K. December 1819 Major,erhielt aber erst den 39. März 1829 das Kommando des2. Bataillons. 1839 marschirte er noch mit dem Bataillonan die Französische Grenze, den 13. August 1831 jedoch schonerhielt er die nachgesuchte Entlassung mit 1999 Thlr. Pensionund Ckaracter als Oberstlieutenant und wählte nun Rieden,welches ihm in brüderlicher Einigung 1823 bereits überlassen,zum Wohnsitz, ohne sich an der Wirthschaft zu bethciligen.1849 nach dem Tode seiner Frau verließ er Rieden und lebtefortan in Berlin, woselbst er nach längerem Leiden denden 29. Januar 18K9 Abends 11 Uhr starb und in Riedenans dem Gemeinde-Kirchhofe beerdigt wurde.
Er hatte sich verheirathct mit:
a) Henriette Charlotte von Trebra aus Hein-richsruh bei Ferdinandshof in Vor-Pommern den