Seite überall der Rückzug angetreten ward. Die 5. Brigade(zu der gehörte das Regt.,) zag sich in der Nacht nach Tylohne verfolgt zu werden. Die Franzosen hatten sich bereitsder Straße von Namnr nach Brüssel bcmeistert; daher gingsehr viel Bagage des 1. und 2. Armee Corps verloren, so auchan 3Ü Geschütze. Den 47. bezog das 2. Corps ein Bivonakbei Liniale. Die Engländer und auch ein Theil der Preußenschlugen sich fast den ganzen Tag in der Richtung nach Brüsselzu. Von den Franzosen war Namnr besetzt worden. Blücherwar in Wawrä. Den 18. Morgens hörte man von mehrerenSeiten kanoniren. Wir gingen gegen Mittag durch Wawre undnahmen von 5 Uhr an Theil an der Schlacht, welche beiGenep geliefert und mit dem Einbruch der Nacht für uns ge-wonnen wurde. Wellington und Bülo w hatten sich schonvom frühen Morgen an in der Gegend von Genep mit denFranzosen herumgebalgt. Als die 5. Brigade ans dem rechtenFlügel der Franzosen angriff, sah eS noch sehr bedenklichfür uns anS. Es kamen uns mehrere Bataillons in Un-ordnung entgegen gelaufen, die wir aufnahmen. Dies warbei dem Dorfe Glabaw. Ich führte an diesem Tage die Tirail-lcnrS des Bataillons. Wir drangen nunmehr von allenSeiten in Glabair ein und vertrieben den Feind, welcherauch bald anS allen seinen Stellungen jcnseit des Dorfesgedrängt wurde. Als wir uns durch Kornfelder und Ge-büsche bis ans die Chaussee, welche von Brüssel nach Genepgeht, vorgearbeitet hatten, war bereits die Flucht der Fran-zojen allgemein geworden. Mehrere Kav.-Reg. folgten nach,auch Blücher selbst folgte und gab Befehle, daß Alles, solange es nur irgend konnte, im Verfolgen fortfahren sollte.Ich war in der Dunkelheit mit meinen TirallicnrS vom Bat.abgekommen und setzte nun allein noch meinen Weg bis jcn-seit Genep fort, wo ich ^2 Uhr in der Nacht mich an derStraße lagerte. Die ganze Chaussee und seitwärts das Feld
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten