Druckschrift 
2,2 (1863)
Entstehung
Seite
485
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lägeng »nd das Uebel steigerte sich; er suchte jedoch seineSchwäche seiner Nattiii und seinen Kindern „je damahlcn da-heim gewesen,, zu verbergen, „Letzlich aber den 4. Jnny vff de»Abendt vmb 10 Vhr bin ich nachdem ich erfordert zu ihmkommen Vnd wie ich ihn gcgrnßct, Er auch mit darreichungseiner Handt mich empfangen; da habe ich zu ihm angefangenvnd gesagt: Mich deucht Herr Landvoigt daß ihr sehr schwachseydt, Woranff er geantworttet: Es ist ein hartergeweßen Er wirb aber wohl sürüber gehen. Hieranff sagte ichnn weittcr zu jhm, wir wollen zwar das beste hoffen, abergleichwol wann der liebe Gott in diesem seinem Lager wasanders vber Hoffnung mit jhme vornehmen vnd ihn außdiesem Leben abfordern wolte, So wüste er ja den Weg zumEwigen Leben, den hätte er ja zn vor erkanndt, NcmblichChristum den Sohn Gottes mit seinem Verdienst vnd gantzcnMitler Ampt, Denn der da sagte von ihm selbst: Johan. 14,hlA» sunr via, vsrltns st vitn. Darauff niir die Handt gege-ben vndt mitt laute» verncmblichen Worten, auch mitt sonder-licher bewcgnng gesagt: Ja Ja, daß maus wol vernommen,das diese Worte eine sonderliche Lmpstmsion Helten vnd esjhme ein rechter Ernst wäre. Nach dieser Erklärung habe ichjhn zum Gebete ermahnt, daß er sich dem lieben Gott ergebennach seiner Allmächtigen Hülste sich sehnen vnd mit dem Hertzenzn jhm scnfszcn wolte, da er nicht viel reden kondte. Habe jhmauch diß Gebetlein der Kirchen Lateinisch für gebetet, weil ernickt wollte daß die Scinigen die Nahcit seines Abscheides mer-ken sollten; das ist: O Herr Jesu Christe Du wollestm i eh N r m e n S ü n d e r a n s e h e n mit d e n A ngen derBarmherzigkeit, w ie Du a n g e s e h e n h a st P e t r n ini m P alla st v n d M aria m M agoalena m i m Ei a st g e -bore vnv den Schacher am Crentze. Verleihe mirO Allmächtiger Gott das ich mit Petro meineSünden beweine. Mit Mari am Magdalena»! dich