Druckschrift 
2,1 (1863)
Entstehung
Seite
177
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gleichfalls als lieber Getreuer aufgeführt, wenngleich eran dem Theilnngövertrage des nächstfolgenden Jahres keinenAnthcil nahm. Dem Vater-Erbe in der Mark hatte er ent-sagt, wir finden ihn auch nirgend in den Verträgen mit denBrüdern übcr Dalmin als dort angesessen; sondern anf Cranwn,wie Pauli (K) sagt, und dies kann nur ein Erbe gewesen sein.

Ans einem Verzeichnis; ans der Mitte des 16. Jahrhun-derts der in Mecklenburg gelegenen Güter, wissen wir gleichfalls,daß Georg von Winterfeld zu Blnmenhagcn saß (?),von wo er jenes Schreiben um Vermittelnng unterzeichnete. Bln-menhagen im Amte Strelitz war aber ein altes Lehn der vonPeccatel und blieb es auch bis ins 18. Jahrhundert;Georg's erste Frau war Anna von Peccatel.

Pauli sagt uns: er hat sich in Kriegsdiensten wohl ver-sucht, bleibt jedoch daS Wie und Wo schuldig; doch ist nichtwahrscheinlich, daß Georg in den bewegten Zeiten, in denenwir nicht von ihm hören, in ländlicher Stille seinen Acker baute,glaublich ist es, daß er den Zügen seines BrudcrS Reimarnach Frankreich zum Dienste König Heinrich's II., der sichals Beschützer der deutschen Protestanten erwies, gegen Philippvon Spanien folgte, ihn auch begleitete zum Kampfe gegen Ro-stock, und ans dem Zuge nach Ungarn. Die parsrrtationos ge-statten uns diese Annahme, da sie ihm und dem Bruder Joa-chim nachrufen! „Brüdcrpaar, kriegerische Oheime, beide; dieserder Reihe nach der erste, jener der vierte; Männer altcrthüm-licher Treue, kräftig beide im Rath, tapfer von der Hand, wel-chen gegeben ist des Feldes Vortheile zu erzielen, seine Nach-iheile aber mit scharfsinnigem Geiste zu verhüten. Viele Hoheund viele Städte des Erdkreises wünschen von ihnen, daß sie»ach dem Tode ins Leben zurückkehren möchten. Seid gegrüßtmir oh! Oheime, laßt euch gefallen ihr Guten die kindlicheLiebe und lebet wohl in Frömmigkeit, Brüderpaar beide, kriege-rische Oheime."

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