Druckschrift 
2,1 (1863)
Entstehung
Seite
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andern Pachte nnd Ranchhühner gehören dem Pfaffen zuDalmin, dann etwas aus der Mühle nnd den viertenTheil am Gericht und Kirchlehn; auch Hebungen ausStrclcn. Diese abgedachte Lehngüter haben wir Levinnach gehaltener Widernng verlaust; davon sind 566 Gul-den wegen seiner treuen Dienste nachgegeben, die 2666Gulden aber hat er uns durch Quitnng von nnsermRentmeister gezahlt. Auch ertheilen wir ihm den Konsensaus Roth zu verlaufen und gewähren ihm Schutz gegenseine Vettern Achims Söhne zu Dalmin nnd die Winter-felde zu Stresow, die Anspruch zu haben vermeinen."

Als Bürgen dieser Verleihung werden die Bürgermeisterund Räche zu Perleberg, Kiritz und Pritzwalk eingesetzt, undmüssen dieselben sich unter bündigen Verclausulirungen für Levinals Selbstschuldner der 2566 Gulden erkennen, wenn derChurfürst die gegebene Bcleihung nicht aufrecht zu erhaltenvermöchte.

Es erscheint hieraus, als müsse man die Veräußerung dereingezogenen Lehne an Levin mehr als Straft ansehen für dieBerechtigten, über deren Rechtmäßigkeit der Churfürst mit sich selbstnicht ganz einig war; daher die Bürgschaft dieser Städte, die ver-muthlich um deswegen herangezogen wurden, weil sie sich, wiewir von Perleberg berichtet haben, in ihrer Parthcinahme fürdie Winterfelde bei dem Conflict zu Dalmin betheiligthatten. Später kommt diese Schuld der genannten Städteauf Befehl des Churfürsteu an die Winterfelde auf Höhevon 3125 Gulden vor. DaS erste Erkenntniß in der Klage-Sache der Winterfelde wegen Entziehung der Lehne wurde,nachdem selbige ausführlich ihre Verwandtschaft mit dem Erb-lasser erwiesen hatten, unterm 15. Januar 1553 günstig fürdie Winterfelde gefällt. Nunmehr tritt erst die Anklagewegen Friedensbruch hervor, es ist dies aus der Aufforderung:(Original auf Pergament) Kaiser Carl V. v. G. G. Römischer