Johann Berndt Z 22 als der nächste LehnSvetter undgleichzeitig als der Letzte seines Geschlechtes dieser Linie An-sprüche auf Dambek. Seine Rechte müssen auch anerkanntsein, denn er verkaufte Dambek den 28. Januar 1766 für31297 Thlr. an Friedrich Ludwig von Ditten aufWerte nach dem Originale des Kaufcontracts, und erhielt auchConfirmation des Herzogs Friedrich zu Mecklenburg ä. A.18. Februar 1766. Hierüber wurden nun im März desselbenJahres Proclamata und im Juli d. I. der Präclnsiv-Abschiederlassen; sowie auch dem von Ditten ein neuer Lehnbriefüber Dambek ertheilt ward. Als nun im Jahre 1768 den2t. Januar die herzoglich Mecklenburgische Domaincnkammerdas Gut Dambek dem Hauptmann von Ditten für34656 Thlr. abkaufte, wurden alle von uns angegebene Origi-nal-Papiere ausgeliefert und im Großherzoglichen Archive auf-bewahrt <4 3t).
Somit waren also die alten Lehne Hünerland und Dam-bek nunmehr für immer ans dem Besitz der Familie vonWin-te rfeld gekommen; es scheint auch nicht, als hätten die Mär-kischen Vettern ernstlich ihre Rechte an die alten Stammlehnegeltend gemacht, uns ist darüber nur eine wenig erheblicheNachricht zugekommen. In einem Briefe Joachim Hart-wich's von Wintcrfeld auf Dalmin vom 4. März 1753,dem Schwiegersöhne Valentin Friedrich'ö ans Dambek,an seinen Bruder Ernst Heinrich zu Nenenfeld lesen wir:„Der Hauptmann von Winterfeld (Besitzer des 1. Hofeszu Dalmin) hat meinen Schwägerinnen einen Fürstlichen Be-fehl durch einen 1>lc>tneiuni aus Parchim wegen Dambek über-reichen lassen, das also der Katzen-Tantz nunmehr loßgehet.Er hat nämlich so herzlich gern dich sprechen wollen, wegenHünerland mit dich zu überlegen, indem es noch nicht so klarist, daß es die Herren von Ditten behalten können. DieCopenhagen'schen Wintcrfeldter haben sich schon vor 24