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1 (1855) Quellen
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Dankbar muß ich dabei erwähnen, daß mir ein sehr reiches Material überdiesen Gegenstand durch Mithülfe vieler hochgeehrter Männer und lieben Freunde zuTheil geworden ist, um diese Zusammenstellung bewirken zu können; und habe ichnamentlich meinen verehrten Freund, den Herrn Professor D Anbei- in Stral-sund durch seine vielen mir zu Theil gewordenen Mittheilungen, sowie meinen sehrhoch geschätzten Freund den Herrn Archivar und Bibliothekar D. D Ibb Illsck inSchwerin dankbarlichst zu erwähnen, und ihnen für die mancherlei wichtigen Urkundenund Mittheilungen öffentlich bestens zu danken. Noch habe ich meinem verehrtenFreunde ^ilt'rleä von «ier lVeun auch hier meinen Dank öffentlich auszudrücken;indem er mir nicht nur manches wichtige Document zuführte, sondern mich auchdurch die freundlichst übernommene Correctur bei dem Druck in meiner Abwesenheittreulich vertrat.

Auch dem Herrn Hofrath liesse zu Rudolstadt, Herrn Geheimen Regierungs-rath und Archivar VviZt zu Königsberg, Herrn Hofrath und Obcrbibliothekar Dr.Klemm zu Dresden, Herrn Dr, Iluspe, Dircctor der Domschnle zu Düstrorv,und Herrn Pastor Auseb zu Demern, so wie den Herren Consistorialrath Dr.Xrubbe und Dr, Diewer zu Rostock habe ich für Förderung meines Unternehmensund bereitwilligst mir ertheilte Nachrichten verbindlichst zu danken, mit der Bitte,mir auch ferner ihr mir werthes Wohlwollen gcneigtest erhalten zu wollen.

In der Einleitung zur „Geschichte des Geschlechtes Hcchn" sagt der Heraus-geber, Archivar Lisch: „Schauet die Lilien auf dem Felde, seid ihr denn nicht vielmehr denn sie? Ist es nicht des menschlichen Geistes würdig, den Geist desMenschen in seinem Sinne, Denken und Wirken zu betrachten; gewiß eben sowürdig, als den Wurm im Staube und die Pflanze in der . Wüste zu zergliedernund anzustaunen?

Unverkennbar fehlt es noch für die Vollständigkeit der Völkergeschichte an deneinzelnen Familiengeschichten und erst, wenn diese mehr in die allgemeine Geschichteaufgenommen sind, werden sie dieser diejenige Wahrheit und Lebensfülle verleiben,deren Mangel so häufig beklagt wird."

Möchte doch jede Familie, gehöre sie dem Adel- oder Bürgerstande an, dieBilder ihrer würdigen Vorfahren stets ihren Kindern vor Augen führen und heroischeThaten der Tapferkeit, des Fleißes und der Treue für König und Backerland vonGeschlecht zu Geschlecht erhalten und in dem Herzen ihrer Nachkommen fortpflanzen;wahrlich es würde dann in der Welt oft besser aussehen und die Nachwelt sich inden Tugenden ihrer Vorfahren spiegeln, und sich in ihrem Vaterland, wo ihre Vor-fahren geehrt und geachtet waren, auch wohl und glücklich fühlen.