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Zwei adelige Höfe in Oberdrees
Entstehung
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Nutzung, und verspricht demselben ausserdem für seine Auf-wendungen 300 Reichsthaler zu zahlen.

Etwas fleckige und durchlöcherte Original-Pergamenturkunde58 x 35 cm. Die drei ehemals an Pergamentstreifen anhangendenSiegel sind abgefallen.

4.

Dietrich Kessel von Nürherg zu Beppenhoven und HeinrichSchölerz Bürgermeister von Euskirchen, beide Männer vom Lehn,sowie Heinrich Bell Scliultheiss, Heinrich Krieger und TheilFuchs Scheden des Gerichts von Oberdrees bezeugen, dassGeorg Neips auf den Grevenhof zu Oberdrees zu Gunstendes Vogtes Dietrich Schnehagen verzichtet und dieser ihmdafür 300 Thlr., jeder zu acht Mark 4 Alb. Cöln. verspricht,von denen er 238 sofort zahlt, den Rest Pfingsten zu zahlenverspricht. Oberdrees, 1591, März 11.

Gut erhaltene Pergament-Urkunde, 47 ■*• 24 cm., mit drei anPergamentstreifen anhangenden grünen Wachssiegeln von mittel-mässiger Erhaltung: 1) das Dietrich Kessels, ein vollständiges

Wappen mit der Umschrift: — — ieg essel van Nurberch,

2) des Heinrich Schölerz, dreimal gespaltener Schild mit rechterVierung, darüber die Buchstaben H S, 3) das Schöffensiegel vonOberdrees, einen Heiligen mit Bischofsstab zeigend, an dem einTier in die Höhe springt. Umschrift unleserlich.

5.

Lehnbrief über den Grevenhof von Pfalzgraf Wolf gangWilhelm für Bernhard Schnehagen d. d. 1622, April 28.

Wohlerhaltene Pergament-Originalurkunde, 58 x 28 cm., mitziemlich zerdrücktem rotem Wachssiegel des Pfalzgrafen in Holz-kapsel an schwarzgdlber Seidenschnur.