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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
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Zwei Jahre später (1182) finden wir Graf Ro-bert wieder beim Erzbischof Philipp von Köln. Mitandern Lehnsmännern der Kölnischen Kirche verbürgter sich, daß der Erzbischof in Jahresfrist die derTrierer Kirche verpfändeten Höfe zu Rhense, Sen-heim, Nachtig, und Zeltingen einlösen werde.)

Herzog Heinrich war geächtet und verbannt,Deutschland beruhigt, mit den Lombarden (Juni1183) der Friede von Constanz geschlossen. Dernun schon vierundsechszigjährige Kaiser, der, drei-ßig Jahre lang in Stürmen umhergcworfen, endlichdie Waffen niederlegen konnte, wollte sie noch ein-mal bei Festen und Turnieren führen. Im Jahr1184, an den schönen Pfingsttagen, versammelte erzu Mainz, an den blühenden Ufern des Rheins,die Fürsten und Ritter zu einem glänzenden Feste.Der Stadt gegenüber, zwischen Rhein und Main,hatte er Zelte aufschlagen lassen, von solchem Um-fange, daß sie den Anblick einer zweiten Stadt ge-währten; in der Mitte eine kaiserliche Pfalz, ringsumher prächtige Gemächer für die Fürsten.

Es war dort, wo zur Zeit der Hohenstaufen derKönigsstuhl gestanden hat, der Königsstuhl von Er-benheim, — dessen Stätte weit mehr als der Königs-stuhl von Rhense durch Alterthum und das Andenkenglorreicher Kaiser geheiligt ist — in dein GauKönigesundra, in dem schönen Strich, der, wie wiroben gehört, der deutschen Könige vorbehaltenesEigenthum war und vorzugsweise der Königsbezirkhieß. Fürwahr, der Gau war mit Recht schon inalten Tagen als des Königs eigen vorbehaltend