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Nachrichten von dem adeligen Geschlechte der von Wobeser
Entstehung
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42. Hans war 1684 noch minorenn, ging frühzeitig inchursächsische Dienste, stieg his zum Oberstlieutenant undtrat 1707 aus. Er kaufte 1710 mit seinem Bruder zusammenCarwen (siehe 41), und erhielt vermuthlich durch seineHeirath mit der v. (Haubitz das Gut Glommen in Preussenim Oberlande, wo er auch 1730 gestorben ist. Kurz vorseinem Tode verkaufte er Carwen an v. Massow zu Manwitzfür 5666 Thlr. 16 Gr.; er hinterliess keine Erben.

43. Jacob Eckart empfing zu Stargard den 10. 11.1712 mit seinen Brüdern die Lehne. 1714 verkauften siegemeinschaftlich den Antheil von Quakenburg an Hans Albrechtv. Blumenthal. Eckart trat zeitig, nachdem er studirt hatte,in kursächsische Dienste und war 1716 Landkammerrath, wieaus dem Verkauf seines Antheils von Plassow an Peter Georgv. Massow hervorgeht. Bei der Theilung fiel ihm haupt-sächlich der eine Hof in Wobeser zu. Er siedelte aber nachder Oberlausitz über, wo er die Güter Rakelwitz und Lauergekauft hatte und schon im Jahre 1725 als Landeshauptmannin der Ober-Lausitz, Kammerherr, Kammer- und Bergrathvorkommt. 1739 fiel ihm noch des Bruders Ewald Reimar(44) Antheil in Wobeser nebst ganz Plassow zu; letztereswurde aber von ihm an den Landrath v. Puttkammer für8000 Thlr. verkauft. Er war dreimal verheirathet und hinter-liess aus erster Ehe 3. 7. 1718 mit Erdmuthe Sophie v. Ponikau,geb. 19. 5. 1699, f 1728 (begraben zu Schmoellen beiBischofswerda) 3 Töchter, 1. Henriette Sophie Marie,geb. 2. 2. 1720, verheirathet 1. 11. 1735 mit BoguslawGottlieb v. Schmiskall, welcher sich nach dem Fall desCabinetsministers Graf Sulkowski im Gefängniss in deinAugenblick erschoss, als ihn seine Erau besuchen wollte. Sieheirathete 1740 zum zweiten Male — Friedrich Baron v. Braun