sie zwei Hirschgeweihe zum Wappen, Letzterem aber eingrünes Mummelblatt nebst drei gelben Wasserlilien."
Wenn meine Leser hier credat judaeus apella, ausrufen,so hab' ich nichts dagegen einzuwenden, ' und halte dieseSage, aus mehr als einer Ursache, welche hier näher anzu-führen so unnöthig als weitliiuftig sein würde, für eineErfindung neuerer Zeiten.
Den Namen findet man in allen Urkunden bald Wobiser,Wobizer, Wobisser auch Wobeser geschrieben; ein Beweisdafür, ob er slavischen oder deutschen Ursprungs, ist nicht zuermitteln. Der erste Besitz ist erst nach dem Jahre 1300,also zu einer Zeit, da die Wenden schon grüsstentheils ausder Gegend von Stolp von den pommerschen Herzögen Bogis-lawIV. und Wratislaw IY. vertrieben gewesen, nachzuweisen.Es ist das bei Stolp gelegene Gut „Wobeser". Wahrscheinlichist es Claus von Wobeser für treu geleistete Dienste von denHerzögen verliehen, und ihm von dem neuen Besitzer derName gegeben worden.
Die Familie führt ein grünes Mummelblatt im silbernenFelde und drei in dem gekrönten Helm steckende weisseLilien. Die Helmdecken sind grün und silber. Diese Brügge-mann entnommene Beschreibung des Wappens stimmt voll-kommen mit der in der Familie bestehenden Tradition überein.
Die Familiennachrichten gehen nur bis in die Mitte des13. Jahrhunderts zurück und geben einen Tetzlaff als denStammvater der Familien an. Die Stammtafel A zeigt diesenTetzlaff und seine Descendenten bis zum Anfange des sechs-zehnten Jahrhunderts.