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Deutschland so wichtige Veränderungen hervorrief undOesterreichs Druck auf Deutschlands freie Entwickelnng zuEnde brachte. Doch davon später.
Wir bauten in diesem Sommer unser Waschhans, einschon längst gefühltes Bedürfniß. Dieser kleine Anbau istmir immer ein erinnerndes Denkmal an die merkwürdigeZeit, wo unser Heer nach langem Frieden dennoch mitGottes Beistände wieder in alter Tapferkeit bewies, daßder Preußen Tapferkeit keine leere Phrase ist. Es fälltmir dabei immer ein Vers ein, welcher die Vorderseitedes neuen Gebäudes ans der Hnhsbnrg bei Halbcrstadtziert:
Sich, den Bau hier ausgeführtllutcrm Sieg der Preußen-Heere!
Nach dein FricdcnSbnnd gebührtDir, o Gott, allein die Ehre!
Es wäre uns das Bauen aber nicht möglich gewesen,wenn wir nicht von der Königlichen Regierung die Erlaubniszur Abhaltung einer dreijährigen Collccte erhalten hätten.Dieselbe wurde durch den Schneidermeister Merkcr inPerleberg, der mir schon länger als ein lieber Bruderbekannt war, in den beiden Kreisen der Prignitz einge-sammelt. Solch eine Collccte hat auch noch ihre besondereSeite, es wird da nicht allein Geld gesammelt, sondernauch mancherlei Erfahrungen, wie die Gedanken der Leuteüber Nettnngshänser und ihre Arbeit sind. Da fällt manchWort, woraus ziemlich klar hervorgeht, daß man überhauptAlles im Reiche Gottes für überflüssig hält, was Geldkostet, und wenn cs auch nur ein Dreier wäre. Noch istwenig fruchtbarer Boden für die Bestrebungen der inncrnMission in der Prignitz vorhanden.
Im Sommer dieses Jahres erhielt ich von derRegierung durch den Superintendenten Blech den Auftrag,meinen Lebenslauf anzufertigen und ihn derselben einzu-senden. Es sollte derselbe besonders den Gang meinerBildung hervorheben, um, wie ich nachher vom Super-intendenten erfuhr, als Einleitung einer später stattfindenden