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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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bei Anklam, ein Bruder des preußischen Cousuls in Stettin,Jnspcctor und Hausvater war.

Am andern Tage war unsere Confcrcnz. An derselbennahmen auch die Pastoren thcil. Sie wurde in demhübschen und geräumigen Betsaale abgehalten. Ich lerntehier unter andern auch den Hausvater Krause ans Zühls-dorf kennen, welcher früher Bauer gewesen, aber sein Hansund Land zur Gründung eines Ncttnngshanses an dendamaligen Pastor Licht, jetzt in Wulkow bei Neu-Rnppin,hergab. Er war mit seinem jetzigen Pastor Ullmann hierund ich hatte Gelegenheit mit ihm zu reden, und ich freutemich über sein einfaches und herzliches Wesen. Nach-mittags machten wir wieder einen Ausflug nach Stettin,wo wir in dem hübschen Garten der Kaltwasserheilanstaltfröhliche Stunden verlebten und am Abend hungrig undmüde wieder in Züllchow eintrafen, von wo ich am andernMorgen mit dem Schnellzuge wieder nach Berlin reiste.Weil mein Schwager an dem Tage gerade seine Dienstzeithatte, so konnte ich ihn nur gegen Abend kurze Zeit sprechen.Aber sein Einmiether ging Nachmittags mit mir aus undzeigte mir einige der sehcnswerthestcn Gebäude; wir gingendurch das Brandenburger Thor in den Thiergarten undmehrere Straßen entlang wieder nach Hause. Gegen Abendging ich mit meiner Schwägerin unter den Linden spazieren,besuchte dann ein Concert mit ihr, wo mein Schwager mitspielte, und verließ am andern Morgen Berlin mit demEindrucke, daß es eine schone große Stadt ist, aber daheimim stillen Dörfchen ist es doch gemächlicher wohnen, undich möchte doch nicht gern tauschen zwischen hier und dort.Ich fand zu Hanse Alle wohl und brachte meinen Jnngcnsaußer andern Kleinigkeiten auch ein Stück pommcrschesSchrotbrod mit, nach dessen Vcrzehrnng sie meinten: unserBrod schmecke doch besser.

Der krankhafte Znstand meiner Schwiegermuttererforderte eine geordnete Pflege, wenn überhaupt noch eineBesserung zu hoffen war. Es war daher mehr als bloßnatürlich, daß meine Frau, als ihre einzige Tochter, sie in