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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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dem Seminar in Potsdam durchmachte. Darnach wurdeer Privatlchrcr für die Kinder der Glasmacher in derZechliner Weißglashütte bei Nhcinsberg. Nach demTode des dortigen alten Lehrers wurde ein neuesSchnlhaus gebaut. Er erhielt nun die Stelle definitiv.Einem Antrage des Grafen von Wartenslebcn aufKlein-Linde, als Patron der Lübzowcr Schnlstelle,nach seines Vaters Tode diese Stelle anzunehmen,kam er erst bereitwillig nach, lehnte ihn aber späterab, zun: größten Verdruß des Patrons und derGemeinde, die ihn gern als seines Vaters Nachfolgergehabt hätte und auch schon ans seinen Wunsch dasSchulhaus neu ausgebauct hatte. Der hauptsäch-lichste Grund seiner Ablehnung war wohl, daß erin Lübzow jung und groß geworden war und er wohlglaubte, daß man ihn dort deshalb weniger rcspcctirenwürde. So lange er die Kinder der Glasmacher alleinunterrichtete, ging er auch bei deren Eltern zu Tische.Nach seiner definitiven Anstellung aber wirthschafteteihm seine Schwester Marie einige Jahre, bis er sichmit der Tochter des Lehrers Müller in dem benach-barten Groß-Zerlang, Charlotte, geboreil am 15. März1321, verheirathete.

Kinder:

1, Karl, geboren am 6. Januar 1855.

2, Agnes, geboren am 12. April 1851.

3, Wilhelm, geboren am 2V. Februar 1853.

4, Marie, geboren am 29. Januar 1856.

5, Rudolf, geboren am 11. Mai 1861.

Karl besuchte das Seminar in Khritz, wurde dannLehrer in Wittenberge, von da kam er nach Kiel,später nach Wermelskirchen und ist jetzt Lehrer inBarmen. Agnes war verheirathet an den KassircrWillige in Berlin, lebt aber jetzt geschieden von ihmbei ihren Eltern. Wilhelm diente als Soldat. Marieist noch bei ihren Eltern. Rudolf will Förster werden.

Nörten, den 15. September 1876.