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XVII.
Die Familie Weener.
Friederike Auguste Eckart, geboren am 26. Mai 1831zu St. Jacobi iu Nordhausen, wurde daselbst getauft am5. Juui a. o. vom Herru Pastor Vohuc. Ihren Schnl-nnlerricht erhielt sie iu der Mädchenschule des Waisen-hauses und wurde am 5. April l846 iu der St. Jacobi-kirche eingesegnet vom Herrn Pastor Abel. Nach ihrerEinsegnung lernte sie Nähen und blieb im elterlichen Hansebis zu ihrer Verhcirathnng mit dem DccorationsmalerAlbert Werner zu Nvrdhansen. Die Familie Werner warfrüher in Gondershausen im Schwarzburgischcn wohnhaft,wo der Vater, Gustav Werner, am dortigen FürstlichenTheater Dekorationsmaler war. Er war ein sehr geschickterMann, der auch etwas Bildhauerei verstand, wie er denndie Schlußsteine am Kreuzgewölbe der Domkirchc zu Nord-hansen gemacht hat. Er hat auch in jüngern Jahrenans einer Knnstreise Italien besucht. In Nordhausen aberhatte er nur ein dürftiges Auskommen, da er inzwischenauch alt geworden war. Er starb an einem unheilbarenBcinschaden, aber bis zuletzt noch mit Malcridccn be-schäftigt, die er in einer Bleistiftzeichnung an der Wandüber seinem Krankenlager ausführte. Er hinterließ seinertrauernden Wittwe zwei Söhne und zwei Tochter. Diebeiden Söhne lernten des Vaters Kunst und der älteste,Albert, heiralhcte am 22. September 1853 meine SchwesterAuguste und ließ sich in Nordhausen häuslich nieder.Kinder: Carl, Louise, Friedrich, Maria (welche starb),Bertha, Eduard, Lina, starb im Frühjahr 1872. MeineSchwester Auguste starb am 3. Juli 1872 in der Markt-gemeinde zu Nordhausen.