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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
Seite
329
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CCCXXIV

Sfl5 l'nniigEriiljt jti iiirnterg setjt kn Burggrafen in Iiitpraiitirnnn diittni j\\ dkmiinkit.

9. Februar 1395.

Ich Ililtpolt von Meiental, lantrichter zu Nuerenberg, tu kunt mit disembrief, Das für mich Ingericht Virich Kudorffer lantschreyber zu Nuerenberg,an stat von wegen mit vollem vnd ganczem gewalt, den er nach recht bcweyst,Des hochgeboren fursten vnd herren, hern Fridrichen Burgrauen zu Nuerenberg,vnd nanie mit vrteil kundbrieff, vnd sant die Auff das leypgeding vnd alle diegut vnd recht, die Merttein von Mergentheym, hern Weypreht Mertteins Sun, inder Stat zu gemünde auff sich vnd seine kinde gekauft hat, ez wer aygen oderpfantschaft, vnd wo er iclit hat liawser, hoff, wisen, ecker, holtzzer, wasser,weyr, wunn, weyde, varende vnd ligende habe, besucht vnd vnbesucht, Vndclagt von dez selben herren wegen Dorauff, als lange, das im mit vrteilt vongericht anleit dorauff gegeben warde; Die anleit besas er nach recht mer dannsehs wochen vnd drey tag, das sie nyemant versprach, als er mit Conratenvon Lautter seinem anleitter vor gericht beczewgt hat, nach recht. Vnddorumb ist im mit vrteil von gericht geben nutz vnd gewer an den vor-geschriben guten allen vnd waz dorczu gehört, besucht vnd vnbesucht, wiedas genant ist, Das er die behabt vnd eruollet hat, daz kein langen mer dofurgehört. Vnd do der vorgenant Virich Kudorffer an dez obgenanten herren statdie selben gut also vor mir Ingericht erclagt vnd eruollet het, do bat er michan dez selben herren stat fragen einer vrteil, ob yemant hintter im auff dieselben gut erclagt vnd eruollet, also, daz er sein nicht gewar würde, ob imdaz wolbilliehen vnd zu recht keinen schaden bringen solt, man verkunt imdann das vor zu haws, zu hoff, oder vntter awgen mit gerichts briefen vndboten, also daz er sein gewar würde. Das selbe warde im erteilt mit gemeinervolge vnd vrteil auff den ayde. Mer warde im erteilt: was er vnd sein helfferan den selben seinen erclagten guten tetten, Doran solten sie nicht gefreueltnoch getan haben, das sie weder pessern oder pussen solten gen lantfriden,lantgerichten, noch gen yemantz, Vnd sol man im von gericht dorüber zuschirmer geben wez er begert. Geben mit vrteil, vntter dez lantgericlits In-sigel, am Dynstag nach sand Dorotheen tag, von gotes geburt Drewczehen-hundert iare vnd in dem fünffvndnewnczigistem Jare.

dDritjiitd im liiitigl. lairisrjjrn Utirjjanrrijiur.

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