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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
Seite
179
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gewynnen, noch gehaben sullen vnd wollen, sementlichen oder sunderlichen,in dheinweis on alles generde. Ynd haben die uorgenanten gute alle mit irenzugehorungen dem uorgenanten vnserm gnedigen herren dem Burggrauenvnd seinen erben geben vmb Acht tawsent pfunt heller iczunt lantwerunge,Dasselbe gelt vns vermachet, verbrifet, vnd vergewisset ist, doran vns wolgenüget. Auch ist in dem kauffe begriffen vnd geteydinget worden, daz derobgenant vnser herre vnd sein erben von der obgeschribenn Summe geltislosen vnd ledigen sal vnd mag alle die Gute, die wir in dem gerichte zumSchawenstein verkümmert vnd verseczet haben, vnd sullen von derselbensumme geltis auch alle dez obgnanten vnsers herren diener, Ritter, Knecht,Burger vnd Burgerrinn von den Juden gelediget vnd auzgezogen werden allerschulde, die wir in schuldig sein zugelten. Auch sal der obgnant vnser herre,oder sein erben vnsselber gen iren Juden vmb alle schulde, die wir in schuldigsein, von der obgenannten summe geltis auzzihen vnd ledigen, nach sage vndauzweysunge der brife, die doruber von demselben vnserm herren gegebensein worden. Wir zihen auz dem kauffe die gute, da mi t, die frümesse zumSchawenstein gewydemt ist, vnd die Selgerete, die dem pfarrer vnd der pfar-ren daselbest vor zeiten sein gemachet. Wir sullen vnd wollen auch den uor-genanten vnsern herren vnd sein erben der uorgenanten verkauffiten gut allermit iren zugehorungen weren, fertigen vnd vertreten, wo die anspreche wur-den, nach dez landes recht, syten vnd gewonheiten. Auch weisen wir vnsernherren mit den lelienen an seinselbes gnaden, Wann wir vnd vnser forderndieselben gute von im zulehen gehabt haben. Ynd daz dem obgenanten vn-serm herren vnd seinen erben alle obgeschribene teydinge, punde vnd artikel,besamment oder besunder, stet gancz vnd vnuerrucket werden gehalten, dor-umb haben wir in zu vns vnuerscheidenlichen zu purgen geseczet vnser liebefrunde, die hernach geschriben steen, Also vnd mit dem gedinge : Ob dem ob-genanten vnsern herren vrid seinen erben dheinerley bruch vnd krank in denobgeschriben teydingen vnd artikeln einem oder mer geschehe, So haben siegewalt, dieselben vnser purgen manen zuleisten, vnd wenn dieselben von in,iren poten oder brifen also gemanet werden, So sal einer die leistunge uff denandern nicht verzihen, sunder sie sullen zustunden, als sie gemanet werden,einfaren gen dem Ilofe in die Stat in solich herwerg, dorein sie von dem ob-genanten vnserm herren oder seinen erben geweiset werden, vnd leisten irrerieglicher mit einem knecht vnd mit einem pferde, vnd sullen auz der leistungenymmer körnen, aislange biz in gerechtuertiget wirdet, dorumb sie gemanethaben. Giengen auch der Purgen einer oder mer abe von todes wegen, oderfüren auz dem lande, alsoft daz geschieht, alsoft sullen wir in einen andern