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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
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CXLIII.

26. Juli 1384.

Die Städte am Rhein vereinigen sich, durch Vermittlung König Wenzels,mit Pfalzgraf Ruprecht, Bischof Gerhard zu Würzburg, Herzog Leopold vonOesterreich, dem Burggrafen Friderich von Nürnberg, dem Grafen Eberhard vonWürtemberg und allen andern Kurfürsten und Fürsten, zu einem Landfrieden.

Geben zu Ilaidelberg, dez nehsten Zinstags nauch Sant Jacobs Tag dezliailigen zwölff Botten, do man zaltvon Christz Geburte druzehenhundert Jarevnd darnauch in dem vier vnd achtzigosten Jare.

Datt de pace publica pag. 55 sq.

CXLIV

ins inisirlidjE Ifnfgmdjt ji Ipikllm'g sitjt betr Icrggrafen in Intpmiiljrtum iflitnlmrg, (iimmtBÄ, IfEnjjtitn mib iBilidstaiit.

27. Juli 1384.

Wir Johans von gotes gnaden Lanckgraue zu dem Lewtenberg vnd Herrezu Halse Sazzen zu Gerichte zu Heydelberg, an stat des ailerdurchleuhtigstenforsten vnd Herren, Hern Wenczlawes Romischen kunigs, ze allen zeiten mererdes Reichs vnd kunigs ze Beheim, Vnd tun kunt mit disem brief, daz für vnskom in Gerihte mit fursprechen Cunrat zingel, vnd sprach mit seinem fur-sprechen : er liet erlanget, erfüllet vnd erclagt vor dem Romischen kunglichenhofgerihte, vnd wer auch darein geseezt in nüczliche gewer vff die vestenBebenburg, vif die vesten Gamsfelt, vff die Stat Vffenhein vnd vff alles, daz HerWilhelm von Bebenburg gehabt hat zu Eyfelstat in dem dorfe vnd in der Marekdo selbest, vnd het auch des gut vrkunde, vnd bat do zu fragen einer vrteil,ob er die selben clage, als er sie erclagt, erlangt vnd Erfüllet het mit vrteilnvnd briefen, wol geben mohte wem er wolte. darümbe fragten wir die Ritter,die bey vns an dem Rechten sazzen, waz sie reht dewlit; die erteilten mit ge-meiner volge vnd vrteil, er mohte ez wol tun. Vnd also trat er dar williclichenvnd vnbetwungenlichen, vnd gab vff die selben clage, Vesten, Stete vnd gutmit aller Irre zu gehorung, als er sie erlangt vnd erclagt liet, Dem IIocli-gebornen forsten vnd Herren, Hern Friderichen Burkgrauen zu. Nurenberg. vnd

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