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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
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In denne dasz vor zu Ilausz und zu Hofe, oder unter Augen, mit GerichtesBriefen und Boten, also, dasz sie sein gewar würden, dasselh ward Im erteiltmit gemeiner Yolge und Vrteil auf den Eyde. mer ward Im erteilt, was sie undIre Ilellfer an denselben iren erclagten guten teten, doran sollten sie nichtgefreuelt, noch getan haben, dasz sie weder beszern, noch biissen sollten geinLandfrieden, gein Landgerichten, noch gein Niemand, und solle man In vonGericht darüber zu Schirmer geben, wes sie begehren, geben mit Vrteil, unterdes Landgerichtes Insiegel, am Donnerstag nach dem Cristtage, von GottesGeburt Dreyzehenhundert Jar und in dem drey und achtzigsten Jare. **)

vnd do derselb Brieff also vor vnnsz in Gerichte gelesen vnd verhört ward,do baten vnns die obgenannten Fritz und Conrad die Newsteter fragen einerVrteil, ob man yn den vorgeschriben Briefe icht billig bestetigen sollte mitdes Hof-Gerichtes Briefe und Insiegel. darumb fragten wir die Ritter auf IrEyd, was sie recht deuchte; die erteilten mit gemeiner Yolg und Vrteil: mansolt In billigen bestetigen, und also bestetigen wir denselben Brieff mit Crafftditz Briues also, dasz er fürbasz ewiclich stete bleiben und Crafft und Machthaben soll in allen steten inwendig und auszwendig Gerichtes, sie seyn (leist-leich oder werltleich, und geben In von Gerichtes wegen, alsz erteilt ist,zu Schirmern darüber: den Erwürdigen Lamprecht Bischoff zu Babenberg,den Hochgeborn Herrn, Graf Friedrichen Burggrauen zu Nürnberg, HerrnAlbrechten, Herrn Merten die Fortschen, Herrn Heinrich von Wirszberg undalle von Wirszberg, Herrn Friedrichen von Seckendorff von Rodelsee und allevon Seckendorff, und darzu die Burger gemeiniglich der Stete Nürnberg,Rotenburg, Babenberg, Vorcheym, Bayreut, Culmach, Weyschenfehl undHol-ueld, und alle die, den dieser Brief geweist und gezeigt wird, den wir allengebieten von Gerichtes wegen, alsz erteilt ist, dasz sie die obgenannten Fritzenund Conraden die Neustetter schützen und schirmen uf die vorgeschriben Vestenund Gut nuzleicli und getreuelichen und yn ernstleichen darauff geholffen seyn,alsz ofl't vnd alsz dicke sie es an sie alle oder iglichen besunder vordernt. undwer die weren, die es nicht enteten, so es an sie geuordert würde, zu dem oderzu den weiten wir richten, alsz recht were. und des zu Vrkund geben wir Inmit Vrteil diesen Brieff, vorsiegelt mit des Hof-Gerichts anhangenden Insiegel,am Sambstag vor dem Sontag Judica, nach Christus Geburt dreyzehenhundertJahr und in dem drey und achtzigsten Jare.

Crnnsanrat

aus dem unter Nr. CCXXXYI. mitgethcilten Hofgerichtsbriefe.

*) Vergl. Nr. CL.

") Das heisst, im Jahre 13S2, da der Jahres-Anfang von Weihnachten an gerechnet war.

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