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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
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y nd alle vnser Amptleut, Rauber, Zucker vnd ander Schedlicli lcut in vnserngebiten, Steten, vesten vnd landen nilit haben on geuerde, vnd ir keynem fridnoch geleit geben, denn vff sein recht, vnd stillen auch auffsy helffen on ge-uerde, wo man ir gewar wirdet, in vnsern landen, vnd sol man auch den, dyvon in clagen, richten vnuerzogenlich, alz reht ist. In diser püntnüsse habenwir sünderlich auzgenomen alle vnserer Stil't vnd herscheft freyheit vnd altegute gewonheit, geriehte vnd erblich Güte, dy sullen bleiben als sy von alterlierkumen sein, vnd wer, daz darum Ii zwischen vns brüch oder zweyüngevierstünden, darümb sullen wir tagen reiten, an sülche stet, do wirtagen pflegen zereiten, vnd dy gütlichen richten, vnd abnemen, oder miteinem fruntlichen rechten, vnd sullen auch anders darzü niht tun on geuerde.Wir haben auch in diser püntnüsse von allen dreyen teilen auzgenomen vnsernAllerheiligsten vater den pabst vrbann den Sechsten vnd den Stül ze Roine,den Allerdurclileuchtigsten fürsten vnd herren, herren Wentzeslaw Romischenkünig vnd künig ze Beheim, seine Erben an dem Beheimschem künigreich,seine Bruder vnd ire Erben, alle ir herscheft, dy sy itzund haben oder hernachgewinnen, vnd dy Cronen ze Beheim. Wir haben auch in diser püntnüsseauzgenomen dy hochgeborn fürsten hertzog Rupreht den Eltern, hertzogRuprecht den Jüngern vnd hertzog Ruprecht den Jüngsten, pfalntzgrauen byRein vnd liertzogen in Beyern, vnd ire Erben. Wir haben auch mit namenauzgenomen den lantl'rid, der zu disen Zeiten ist, aislang der besten vnd blei-ben sol in aller forme vnd weyse, alz der ist begriffen. So haben wir LamprehtByschoff ze Babemberg obgenanter besunder auzgenomen, daz wir vns mitvnserm Stift verbinden mügen dem allerdurclileuchtigstem fürsten, vnsermliben gnedigen herren, herren Wentzlaw Romischem künge vnd klinge zeBeheim vnd der Cronen ze Beheim oder iren Erben vorgenant, vnd sol vnssülche püntnüssz, wenne wir dy tün oder tün werden, an diser puntnüsz nihtschaden. So haben wir Gerhard Byschoff vorgenanter besünder auzgenomenden Stift vonMentze, mit dem wir ewiglich sein verpünden, vnd alle vnserBrüder vnd vettern Grauen von Swartzpurg vnd den Edeln Grauen lieinrichvon henninberg, vnsern lieben Oheim; wer aber, daz dy vorgenanten vnserBruder oder vettern Grauen von Swartzpurg, oder der obengenant von hen-ninberg einer oder mer mit dem vorgenanten vnserm herren von Babemberg,oder seinem Stift, mit dem obgenantem vnserm Oheim dem Burkgrauen zuNüremberg oder seinen Erben krigen, vnd sich am rechten niht wolten lazzenbenugen, so sullen wir getrewlich vnd ernstlich vnser Bruder vnd vettern vndauch den obgenanten von henniberg vnterweisen, alzuerr wir mugen, daz sysich gein dem vorgenanten vnserm herren, seinem Stift, gein dem vorgenanten

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