LXX.
Die littet onn Ciinfdfr unb Zöllner quittircii km Burggrafenfilier eine Jnijitltyaljlntig.
4. November 1380.
Ich Eberhart von Tunfeit, Ritter, hans von Tunfelt min Sun vncl IchErkenger zolner, Ritter, vnd Endres zolner, minbruder, bekennen offenlichan disem briefe vnd tun kunt allen den, dy In sehen oder hören lesen, Dazvns der Edel herre, grofe Friderich der Burggrafe, vergolten vnd beczalt hotanderthalphundert guldin, dy er vns schuldig gewesen ist, vnd sagen inder selben vorbenanten guldin mit disem offenn briefe quit, ledig vnd los;vnd des zv eynem vrkunde haben wir vnsere Insigel zv Rucke vff disen briefgedrucket, vnd Ich Eberhart von Tunfelt, Ritter, der vorbenante, bekennevnter mins vorbenanten Suns Insigel, wanne ich zv disen ziten niht eygensInsigels hon. Der brief ist geben am Suntage noch aller heyligen tage, annodomini M° CCC° LXXX°.
(Original im Söitigl. lairiärijm fficidjaarrjjiuc.
LXXI.
6. December 1380.
Ritter Heinrich von Wenkheim kauft von dem Grafen Heinrich vonHenneberg das Haus Meienberg wiederlöslich, und soll dasselbe der Grafenvon Henneberg offen Haus sein und für den Fall eines Krieges, wenn sie des-selben bedürften, sollten sie ihm vorher für das Kaufgeld Sicherheit schaffen,nach Uehereinkunft zweier Räthe, von denen er einen, und den andern dieGrafen dazu geben würden, wenn aber diese nicht einig untereinander würden,sollte er einen aus dem Rath des Burggrafen Friedrich von Nürnberg dazunehmen und die Grafen einen andern aus ihrem Rath.
Geben nach gotis gehurt 1380, an sante Nicolaus tage.
Heimeberg. Urkundenbuch T.III. S. 110.
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