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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
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worden, daz vns die grossen velle in den vorgenanten gerichten, als verr dazleib vnd gut antriffet, selber geuallen vnd werden süllen. Auch süllen sie mitvnsern getreidgülten, weyern vnd höltzern in den vorgenanten Ampten nichteszu schicken haben, danne daz sie derselben höltzzer zu vnser vesten hawenvnd füren süllen, zu brennen vnd zu zimmern vnd vnsern armenlewten zugeben, alz daz her ist kumen. Auch süllen die vorgenanten sloss vnsereoffennew hewser vnd slosse sein, als offenner hewser recht ist, doch in anschaden. Wurden auch der obgenanten Slosse eins oder sie beydew verlorn,daz sie doch getrewlichen bewarn süllen, so sie pest mügen, daz sol in auchkeinen schaden bringen. Wenne auch wir sie der vorgenanten XXIII C. gui-dein, als vor geschriben stet, bezalen süllen, dieselb bezalung sol geschehenzu Rotemburg in der stat, oder in zweyen meilen darumb, wo sie wollen.Wenne auch wir dem vorgenanten Cunrat von Kirchberg vnd seinen erbendaz vorgenant gelt bezalet haben, darnach süllen vnd wollen wir in die vor-genant Ampt vnd die behawsung Kolbmberg, als die vormals ein Amptmanneinne gehabt hat, ein gantzes Jare Inne haben vnd besitzzen lassen. Wer auch,daz der vorgenant Cunrat von Ivirchberg iemand vnser armen lewte in denvorgenanten Ampten vbergrife, oder vnbillich besweret, daz sol er nach RateHern Hermans Custer zu Onoltzpach vnd herrn Johannsen pfarrer zu Kulbm-nach zu stünden abe tün vnd widerkeren. vnd darumb haben wir in zu vnsvnuerscheidenlichen zu bürgen gesetzzet vnser lieb getrewe, die hernach stengeschriben, Mit dem gedinge : ob in dheinerley brüch oder krank geschehe aneinem oder mer der obgescliriben bunde vnd artikeln, So haben sie gewalt,dieselben vnser bürgen manen zu leisten; vnd wenne die also gemannt werdenvon in, iren poten, oder mit iren briefen, So sullen sie zu hant vnd vnuerzögen-lichen leisten zu Rotemburg in ol'ner wirt hewser, wo sie von dem vorgenantenCunrat von Ivirchberg, oder von seinen erben hingezaiget vnd geheissen wer-den!, yeder man mit einem knechte vnd mit einem pferde in rechter leistungwevse, als lang biz daz in haubtgelt, gült vnd brüch gar vnd gentzlichen auz-gericlitet werden, darümb sie danne ermanet sein worden, in aller der weyseals vor geschriben stet, on iren schaden vngeuerlich. vnd wie oft sich derknechte einer oder der pferd eines in der leistung verzeret oder abeget, So solieder bürg, dez der knecht oder pferd gewesen ist, einen andern knecht vndpferd an dez abgegangen stat stellen vnd antworten. Ging auch der bürgeneiner oder mer abe, oder füre von dem lande, da got vor sey, Wanne dannewir oder vnser erben werden ermannt, So süllen wir in einen andern alsogüten on geuerd an des abgegangen stat widersetzzen inwenndig dem nechstenMonade, oder die andern bürgen gemant süllen leisten in aller der weise, als

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