dasselbige Alles genanndt vnndt vngenanndt nach ihrer Aller gefallenn vndtMMühr zukehrenn vnndt zuewcnndenn,
vnndt do vnndtter den vorbeschricbencn dreyen Meiner Söhnen eineroder der anndere, das doch Gott gnedigk verhnetten wolle, todes Abgehenwürde, so soll desselben Antheil ahn dieser ihrer äouatäou vff niemanndesannders dan vfs seine lebendigenn Gebrüdern gefallenn seien, Es sey den, dassolcher Abgestorbenne sich vor seinem Lnnde in Ehestannde eingelassen vndt dasseinige lsZitimo woclo vererbctt, Jedoch behellt ihr die Fraw von Tuinplingk,als dieser clouatiou gescheffterin, beuor, do sie nach Gottes Millen ihres herzliebenJunckers und Ehemanns todt erlebenn vndt also das ihriege was zum Muß-theil gehörig! ererben würde, das es in diese ckouaiüou nicht gemeinett, sondernihr sreystehenn solle, dasselbe ihres gefallenns zne kehrenn vnndt zuewcnndenn,Ferner vnndt darmitt ihre freundliche geliebtte Schwester, die Edele vnndtEhrennthuegenndtsahme Iungkfraw Maria von Bunaw, dieses Geschcsfts vnndtclonation sich zue beschweren», vnngeachtett das sie darmitt gar wohl zufrieden»gewesen, ihr auch solch vermechtnns gannz vnndt gar nicht zuwieder sein,sondern» vielmehr belieben» vnndt gefallen lassen, welches ihre Persöhnnlichegegenwartt vor diesem gehegtten Lanndtgerichte genugsamb darthutt, jedochdarmitt sie ihre vbcr sonnsten erczeigette Schwesterliche Liebe vnndt trewe,die durch diese äouatiou vnnerloschen bleiben solle, auch noch mehr vermerckenmuege, so ordnett vnndt legiret hiermitt die Fraw von Tümpling!, das ihrevorbeschriebenne Söhnne, welche ihren Als der Mutter todt erleben möchten,Ietztbenannter Iungfrawcn, Marien von Bunawcn, als der GescheffterinSchwester, Ahn stadtt eines IkAuts vnndt verchrnnge. Ein Hundert Gulden»bahres geldes ausgangs des drcisigstenn reichen vnndt geben» sollen, ihrerdarbey in besten» zuegedcnckenn, desgleichen ordenett vnndt IsAirst sie, dasbemeltte ihre herzgeliebte Söhnne, nach ihren sehligenn Abschiede, Auch Aus-ganges des dreißigsten In die Airche zue LarudurKl: zwanzig Thaller reichenvnndt geben», welche die vorstehnde bemeltter Airchen Ahn einen gewissen orttvmb einen bcnantten Zinß Ausleihen, denselben Ihcrlichen berechnen vnndtzue vnndtterhalttnnge der Schullen vndt Armer Schülerlein zue der gescheffteringedechtnus Ahnnwennden sollen.
Enntlichcn hatt ihr die Fraw gescheffterin Austrllcklichenn vorbehalten»,das woferne sich einer oder der andere Sohnn gegen ihr Zlls der Mutter vnn-gehorsamb vnngebührlichen vnndt nicht dermassen erzeigen würde, wie einemfrommen ehrliebennden Sohnn eignett vndt gobührctt (dessen sie sich dochnimmermehr versehen will), iederzeitt gutton Fug! vndt machtt zu haben»,denselben Aus dieser äonation gennzlichcn zue schliesscnn vnndt zue enndtt-setzenn, Immassen auch sonnsten diese clouation zue mehren vnndt zue mindernoder genczlicher vffzuhobenn in ihrer Milltühr stehen vndt sein solle,
Meiches Alles ihre herzgcliebtte Söhnne Als George Gtto, Hannß Gß-waldtt vndt Rudolph Albrecht von» tllmpling! sowohl ihre geliebtte SchwesterIung!fraw Maria von Bunaw zue !indlichen gebührlichen gehorsahmen AuchSchwesterlichen Dannck Ahnngenommen vnndt sich erbothenn, Allen den ihenigen,was diese clonation, von Worttenn zue Morttenn, vermag!, willig!lichen nach-