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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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Am sc). Juni (378 vermählte er sich zu Berlin mit Luise geb. vonBoyen (vergl. die genealogischen Anlagen), einzigem Rinde des Ge-neral der Infanterie und General-Adjutanten Hermann von Boyen

Heinrich Dcynstetc vnd czinst vort von den guten vnd czinsen ein vierteilhafern Albrechte von Brandcnsteyn" (vcrgl. Bd. I. dieser Geschichte, S.).

Derjenige Theil der Flur wcnigenjena, welcher sich von derhohenSaale" bis zur Flur Kunitz erstreckt, heißtder Thalstein" von einemSpaziergang durch den Thalstein sang >s->8 U. Johannes Stigelius, Professorin Jena und Adrian Beyer sagt in seinein 0soArs,plru8 ^snsnsis, Jena >SS5,S. 4Sö:Der Thal- oder Dalstein hat seinen Nahmen von einem Stcinfelsen,daran er liegt" und so hat sich dieser Name auf das Gut übertragen.

Jener Stcinfelsen liegt im heutigen Park. Ihm entfließt eine frische(Duelle , die den Forellen-Weiher speist, über welchem sich seit dein Jahre >878die Figur des Erlkönigs erhebt, der daran erinnert, daß Goethe im Jahre >8>8unter den Erlen dieser Gegend das Motiv zu dem unsterblichen Gedicht fand.

In den Jahren >737 nnd >790 wurden dem Geheimen Hofrath Dr. Ulrichin Jena ein Garten, Arthländereicn, die zum Theil Weinberge gewesen waren,und Holz im Thalstein adjudicirt und diese Stücke wurden iin Jahre >85->seinen Erben mittelst Erbzuschreibescheins vom 29. Jannar überwiesen sJenacrAmtshandelsbuch von >83H, Blatt>>).

Don diesen Erben verkaufte Rosalie Ulrich am 5. (Dctobcr > 359 den Besitzan den Rentamtmann Moritz Steinert zu Jena. Dieser vergrößerte in denJahren >856>857 das Gut auch dnrch Ankäufe in der Flur Kunitz be-deutend; auch aus dem Jenzig (l>57: Genseke, von Friedrich Barbarossa zneinem Reichslehn erhoben, >>83> Genceberg, >>96: Gensk, >2->5> Genre,>293: Jencig, mit Weinpflanzungen) erwarb er Holz dazu.

Am 28. Jannar >860 erwarb die Eommcrzienräthin Gcrstung in Jenadas Gnt; durch Receß ci. ä. Jena >6. November >860 wurden die an dieStadtkämmcrei zn Jena zu entrichtenden Abgaben an Erbzins und Geschoßsowie die Lehnspflicht abgelöst.

Am >>. Februar >868 kaufte der Kammerhcrr Hans von Mangoldt,welcher auch die Zahlung der Ablösnngsrente bezw. des Ablösungskapitals andie Gemeinde Wenigenjena übernahm, das Gut.

Durch Adolf von Tümpling, welcher das Gut am 27. Juli >872 vonHerrn von Mangoldt kaufte, wurde der Name Tümpling, wie schon fast 500Jahre zuvor (der froinine Rathshcrr Albrecht von Tümpling (Bd. I. 8 > 95),welcher in seinem Sicdelhof z» Jena in der Johannisgasse saß, hatte aucheinen Weinberg am Jenzig von den Markgrafen von Meißen zn Lehn ge-tragen), von Neuem mit dem Thalstein verknüpft, wie schon Adolf ihnwiederum vergrößert hatte, so geschah es auch von Wolf, welcher das Gut am>5. März >877 von Adolf kaufte (Bd. >-> Bl. 596 der Grundacten für wenigen-jena und Bd. >5 Bl. 296 der Grundacten von Kunitz).