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flutte B7ärz an dem General von lNmnteuffel in Dijon für dieCivil Verwaltung zur Verfügung gestellt, woselbst er bis zum2. llNai blieb, um nach Berlin zurückzukehren.
Linen Gffieier hatte ich schon vom Pferde gestochen, einen Husaren nieder-geritten, da sah ich Fincke »stein vor mir mit einer klaffenden Wundeüber die Nase nnd das Gesicht — ich nahm mir einige Kerls (DragonerGoebcl und voclkor von der z. und Gefreiter Kienow von der Esca-dro»), um ihn hcransznhaucn, s feindliche Reiter umzingeln mich, schießennnd hauen nach mir, treffen mich mit wuchtigen, aber flachen, Hieben ausden klopf und auf den rechten Arm und mit einem scharfen Hiebe den Halsmeiner Baste (meine Zügelfaust war wohl gemeint) — ich schlage michmühsam heraus »nd verliere dabei Finckcnstein, den ich den andern Tagerst (aus dem Schlachtseldc suchte ich ihn nachher vergeblich) als Leichewiedersah, außerdem mit 6 Stichen in den Kücken, 2 in die Brust. —
Weiter schlugen wir uns noch zc> Dünnten herum, als die zv. Husarenuns zur Hülfe kamen und uns nnd mich heraushauten. Maren sie nichtgewesen und wäre es nicht Gottes gnädiger Mille gewesen — ich könnteEuch dies nicht schreiben. Ermüdeter als ich war noch mein treues Pferd,was, wie Hiudenburg mir vorher noch gesagt, er mir aus besonderer Freundschaft abgegeben hatte, denn ich war auf ihm seit 4 Uhr Morgens gewesen.
Km diese Seit waren wir von Thiancourt aufgebrochen, vormittagszu Voigts-Rhch gekommen, der mich Mittags, als wir den Kanonendonnervon Metz her hörten, 2 Meilen weit nach Et. Hilaire zu Brandenburgschickte (nachdem ich eine Patrouille geführt), um die z. Gardc-TavallcricBrigade zum Gefecht zu holen. Dort angekommen, hörte ich, daß Branden-burg schon vor einer Stunde mit den z. Garde-Dragonern und der BatteriePlanitz dem Kanonendonner entgegengegangen war. Ich folgte ihm daherans der Paris-Metzcr Kaiserstraßc und überbrachte ihm den Befehl ans demSck'Iacbtsclde selber. Dort fand ich nur unsere -z. Schwadron. Das Mciterckennst Du. — Einen kurzen aber sehr schweren Schlaf schlief ich in demBivouak vom zö. znm Z7., eine dunkele, sehr kalte Nacht, in der ich, ohneHandpfcrdc, nur meinen Kcgcnmantcl hatte. Km Morgen war es mir so,als ob all' die großen nnd blntigcn Bilder, die vor meine Seele traten,Traumbilder gewesen seien. Km Z7. fand ich meine Schwadron wieder,die auch in heftigem Feuer gewesen war, aber wenig Verluste hatte.
Km (8. ...
Wir, die wir dieses Mal Reserve-Tavallerie waren, bivouakirtcn ansdem Schlachtfelds — das Wehklagen der verwundeten, welches uns umgab,packte ineiue Seele und ließ sie nicht ruhen — noch manchen Preußen,Sachsen und Franzosen suchten wir aus und reichten ihm das Nothwendigstc.Aus den Tod ermattet, kam endlich der Schlaf über mich. Blutig roth, wiebei Mars la Tour, war die Sonne untergegangen, St. Privat hatte, die