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Prinz Friedrich Aar! telegraphirte noch am sZ. dem Sohne:
„Kehr traurig bewegt durch den Tod meiucs vielbewährtenFreundes spreche ich Ihnen und Ihrer Frau Mutter den innigstenAntheil mit warmem Herzen aus.
Friedrich Aarl."
Das Regiment, welches Oberst Schmidt von Altenstädt commandirte, widmete seinem Thcf folgenden Nachruf:
Am sZ. d. M. entschlief zu Thalstein bei JenaHerr Wilhelm von Tümpling,
General der Kavallerie z.U., Chef des z. Schleichen Uragoner-Regiments Rrgc,,Nittcr des hohen Grdcns vom Schwarzen Adler mit Brillanten.
Das Regiment betrauert auf das Schmerzlichste den Verlustseines hochverehrten und geliebten Thefs, der ihm unausgesetztin Worten und Werken^ sein großes Wohlwollen und lebhaftesInteresse bezeugte und ihm ein Vorbild edelster ritterlicher Ge-sinnung, soldatischen Geistes, strengster Pflichterfüllung war. InDankbarkeit und Verehrung wird das Regiment das Andenkenan den Verewigten unwandelbar hochhalten, den es glücklichund stolz gewesen ist, durch die Gnade Seiner Majestät desAaisers und Aönigs mehr als s2 Jahre zum Thef gehabt zuhaben.
Hagenau im Tlsaß, den (3. Februar (83^.
Das Offizier-Torpsdes Z. Schleichen Dragoner-Regiments Nr. (5.
Das erste Organ der Provinz Schlesien schloß seinen Nachruf
mit den Worten:
Auch Thräncn fehlen seinem Heimgang nicht,
Venn viele sind bei uns, die seines HerzensUnd seiner Sitten Freundlichkeit erfahren. —
* Wilhelm hatte im Zahre t8" für sein Regiment eine Stiftung (die„General von Tümpling-Stiftung") gemacht, welche er im Jahre zsso nochvermehrte. Es enthalten aus ihren Zinsen Zulagen bezw. Prämien am