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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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solcher Sündhaftigkeit ertrug. Das lindert den Schinerz wohlfür die Hinterbliebenen, aber nicht deren gerechte Trauer!

Es ist ein Ehrenmann weniger, und was die Armee inIhn: hatte, der Erfahrung, Handlung in seinen Dienststellungenim 'Kriege und im Frieden bewährte, wird sein Andenken nichterlöschen lassen!

Wöge der Himmel Ihnen das Schwere, was er Ihnenauferlegt, auch durch Ihn tragen helfen. Das wünscht vonganzem Gemüth

Ihr

treu ergebener König

Wilhelm."

Der Kronprinz schrieb am s5. Februar der Wittwc:

„Ich bitte Sie, gnädigste Frau, wie Ihre Kinder, des An-thcils versichert zu sein, den ich an dein Heimgang Ihres Gattennehme, dessen jahrelange beiden Gegenstand großer Sorge fürdie Scinigcn wie für seine Bekannten waren.

Ein Leben reich an kriegerischen Leistungen, eng verflochtenmit den Thaten unseres Heeres und ausgezeichnet durch diedrei Blonarchen geleisteten treuen Dienste, ist nunmehr ab-geschlossen.

Dankbar schauen ihn: diejenigen nach, welche wissen, wieer seine Pflichten: zu erfüllen bestrebt war, und auch Solche, diegleich nur seine Kriegsgcfährten waren.

Inden: mich die Kronprinzessin beauftragt, Sie und dieIhrigen der Theilnahme zu versichern, welche sie empfindet,bin ich, gnädigste Frau,

Ihr

stets ergebenerFriedrich Wilhelm Kronprinz."