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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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läum im Hofdienste gefeiert hatte, verlor er am 3. Mai j827seinen Aöniglichen Herrn und Gönner. Obwohl Wolf schon 73 Jahrealt war, so widmete er doch noch fünf Jahre lang dem AönigeAnton, dem 72 jährigen Nachfolger und Bruder des Aönigs, seineDienste. So wurde er noch Augenzeuge einer der Folgen derPariser Juli-Revolution, des Aufstandes in Dresden am 9- Sep-tember s330, in Folge dessen Gras Detlev Einsiedel Bernhard vonLindenau Platz machte und Prinz Friedrich Autregent seinesOheims wurde.

An den unter Vorsitz des Landtags-Marschalls Grafen vonBünau-Dahlen gepflogenen Verhandlungen betreffend Feststellungder neuen Verfassung vom September s83s^ betheiligte sichWolf, obgleich fast 80 Jahre alt, als Autglied des Engeren Aus-schusses der Ritterschaft, noch in reger Weise.^

Nachdem er schließlich noch das Oberhofmarschallamt ver-waltet hatte, bat er um Enthebung von seinen Aemtern, welcheihm vom s. Januar Ij8Z2 an an: Z. in Gnaden gewährt wurde.

j2 Jahre hatte er seinem Vaterlande als Officier, 38 Jahreals Hofbeamter gedient.

Die ihm noch beschiedenen sechs Jahre der Ruhe verbrachteer im Sommer in Arnsdorf, im Winter in Dresden in seinemHause Zahnsgasse 76. Am s0. Octobcr j8Z2 errichtete er zuArnsdorf sein Testament.*^

^ vor fast qoo Iahren (^ 28) hatten sich zuerst zu Leipzig Prälaten,Grafen, Ritter und Städte der Lande Sachsen, Meisten, Frauken, Gsterlandund Voigtland zu einer Landschaft vereinigt.

vergl. T. D. von tvitzlcbcn, „Die Entstehung der ronstitntionellcnVerfassung des Königreichs Sachsen," Leipzig ^88^, S. 256 und 402.65» Dasselbe beginnt so:

„Im Nahmen der heiligen Dreieinigkeit!

Demnach ich, Mols Friedrich Gotthclf von Tümpling, Königlich Sächsischererster thofmarschall, jederzeit »nd daher auch bei meinen gesunden Tagen mich