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niedergeschrieben hat und welches sich iin Original im Archiv zuThalstein befindet:
„Herr, aller Wesen Herr! Monarch des großen, des prächtigenGebäudes der Welt, welches Du selbst, Dir zu Ehren und zurVerherrlichung Deines heiligsten Nahniens, aus Nichts, durch dieGröße Deiner Allmacht, mit Deiner vollkommensten Weisheit ver-einigt, hervorgebracht hast.
Zch unterstehe mich, Schöpfer, an: Tage meiner Geburth,von Deiner Größe zu sagen, von Deiner Größe, o Herr, im NiedernStaube der Menschheit.
vergieb, liebreichster vatter, vergieb der unvermögenden Zunge,daß Worte und Ausdrücke ihr fehlen, Dein Lob nach Deiner Voll-kommenheit zu erheben.
Schon 2 s Sommer hat Deine unermeßliche Güte, in heitereund trübe Tage gctheilt, mich nunmehr zurücklegen laßen. Ichsehe anjetzo zurück auf jene trüben derselben, welche die sonst soruhigen Zahre der unschuldigen Zugend schon in meiner erstenAindheit verdunkelt haben, und mir sehr zeitig durch nie zu er-sezenden Schaden die erste Erfahrung der Mühseligkeit meinerWallfahrt und der Aleinheit des von sich selbst so eingenommenenMenschen gaben; erfüllt mit Trauern und Wehmuth erblicke icheuch, würdigste Eltern, in beneidenswürdiger Freude vor den? Trohnedes Allmächtigen, umhüllt mit himmlischem Glantze, mir aber zufrühe durch de?? Tod entrißen, zu früh meiner unerfahrenen Zugend.
Wie wunderbahr ist, o Herr! die Führung Deiner GöttlichenVorsehung, nie sind wir vermögend selbige ihren? Endzweck nacheinsehe?? zu können, glücklich ist der, so sich derselben blindlingsüberlaßend nie den Gedanken faßt selbige zu ergründen.
Schwermüthig denke ich heute an meine ferneren Tage, vonDir o Gott mir bestimmt auf diesen Erdboden zu durchlaufen,schnell werden dieselben verstreichen, und wenn sie sich nun an so