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Sohn, Eurt (so genannt nach seinem Oheim Eurt Stcdingk, damalsschwedischer Generalmajor und Gesandter bei der 'Kaiserin (Katha-rina) geboren, als bald daraus Ferdinand mit seinen Husaren andem Feldzuge gegen Polen''' Theil nehmen mußte.
Wie Friedrich der Große durch die Eroberung Schlesienssich gegen die Uebermacht Oesterreich'-! gesichert hatte, so hatte erdie Gelegenheit benutzt, um Rußland wie Maria Theresia dahinzu bringen, zu seinen — und Deutschlands — Gunsten auf einenTheil des sinkenden Polen zu verzichten: in der ersten TheilungPolens von (772 hatte er Westprcußen, freilich noch ohne Danzigund Thorn, erhalten.
Don der neuen (Konstitution von (Ichs hatten die Polen mitihrem Könige Stanislaus Poniatowsky um so mehr Befreiungvom russischen Einfluß erhofft, als Preußen (Graf Hertzberg) sichgeneigt gezeigt hatte, sie zu unterstützen. Nachdem aber, um jeneConstitution zu Fall zu bringen, Eatharina II. mit der Minoritätdes Adels (7Y2 die Eonföderation von Targowitz abgeschlossenund selbst König Stanislaus sich ihr angeschlossen hatte, so bliebKönig Friedrich Wilhelm II. (dessen Truppen mit Oesterreichgegen die französische Revolution kämpften — S. 3(3) nichts Anderesübrig, als derselben beizutreten. Die Folge war die zweite TheilungPolens, von (7fl3, durch welche Preußen Südpreußen sowie endlichDanzig und Thorn erhielt, während Kaiser Franz II., der Enkelvon Riaria Theresia, leer ausging. Die Gesandten Rußlands undPreußens, General von Igelström und Geheimer Rath von Buch-holz, herrschten nunmehr in Warschau.
Run erhob sich Polen unter Koscziusko, obgleich es nirgendsaus wirkliche Hülfe rechnen konnte. Mit dem (2. März (794
5 vergl. „Feldzug der Preußen im Jahre t'y-z", von A. von Treskow,Berlin zsz? und „Erinnerungen aus dein Leben des Königl. Prcuß. Gencral-Lieutcnauts Freiherrn von Gunther," verfaßt von B. von Boye», Aönigl.preußischer Krieg-minister a. T>., Berlin bei Juncker und pumblot.