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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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Zum Nachlaß von Schwarzenfels waren außerdem noch be-rufen die Ainder seines Oheims Friedrich und seiner Tanten Frie-derike Sophie von Aoppy und Charlotte Marianne von Volgstedt,und zwar:

f. Luise von Thüngen,

2. 6 Roppy's,

3. Eleonore Sophie Antoinette von Stedingk.

Mit Gottlob waren seine fünf rechten Schwestern, Charlottevon Seckendorff-Meuselwitz, Luise, Henriette, Caroline von Secken-dorff-Aölzen lind Marianne berufen, im Ganzen waren es also28 Crbinteressenten, und da Charlotte am 5. April s?9H zu Meusel-witz starb, so traten an ihre Stelle laut ihrer Verfügung vom27. December (793 (S. 373) ihre Töchter Charlotte und Milhelmine.

Gottlob wurde am ((.März (796 zu seinem Antheil mitBurkersdorf belehnt. Das Gut ging schließlich in die Hände vonFerdinand Alexander von Seckendorfs, seinem Neffen, über.*

5. Christiane Luise Charlotte (2 s 5).

Sie wurde zu Sorna am 20. November (7^2 geboren und inden Jahren (75(^(753 im adligen Magdalenenstift zu Altenburgerzogen. Sie blieb unvermählt und starb am 29. Juli (300.^

* Geh. Haupt- und Staatsarchiv Weimar, Acta Burkersdorf, vol. I.und II., i?6Z-tso-5, Abtheilung Nr. 2566.

** Ihr Pastellbild hängt in Stendorf. Sie sitzt in pelzverbrämtem Rock,mit mächtiger Haube, nachdenklich an einem Tisch und hält Gellert's geist-liche Lieder in der Hand. Auf der Rückseite findet sich ihr Wappen mit denBuchstaben 0. r,. 0. v. 1'. und folgender Vers:

vis Bildnis zeiget zwar der Fräulein Angesicht,

Jedoch Ihr Innerstes entwirft kein Pinsel nicht,

Die ächte Gottesfurcht, die Müdigkeit und Güteprägt den verdienten Ruhm in Herzen und Gemüthe.

Ls setzt die Dankbarkeit noch die Grinnrung bey,

Daß Sie als Freundin auch die allertreuste sey.

W. 0. L.. v. 8."

(ihr Vetter Wilhelm Gerlach Adolph von Schwarzenfels).