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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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zwar das Vorwerk zu Näthern, mit dein Sitz, den Erbgerichten,^der Mühle, den Gerichten über dieselbe, den Mobilien, denAoppeljagdcn, dem Holz in Mannsdorfer Flur, mit Zinsen (nachdem Lehnbrief von (6(6) zu Bornitz, Deuben, Döbris, Döschwitz,Gaumnitz, Grana, Groitzschen, Groß-Ossida, Alein-Ossida, Luckenau,Näthern, Nixtitz, Ober-Schwöditz, predel, Neuffen, Streckau,Theisen, Trebnitz, Weyda u. a.

Gottlob verpflichtete sich, die Hälfte der Aaufsumme sofortnach Tonfirmation des Aaufvertrages (welche an: (2. Octoberschon zu Moritzburg erfolgte) baar zu bezahlen. Am 20. Mai (763wurde er zu Moritzburg belehnt.

Das Rittergut Näthern ist zu Aretzschau eingepfarrt, dieGutsherrschaft hat kein patronat.

Gottlob war mitbelehnt an Braunsdorf und Metzdorf, an Mohls-dorf bei Auma, an Mohlsdorf bei Ranis, an Ranis, Freiberg,oberen Thcils, Erlbach und Eubabrunn, Arnsdorf und Molbitz.

An Braunsdorf und Wetzdorf wurde er, wie sein ältesterBruder Christoph Dietrich (S. 209), am (2. Decembcr (72H undam (0. April (7HH mitbclehnt.^ Am 6. Februar (7^9 wurde er

Alexander Marschall von Bieberstein, auf ftedersleben, für 52000 fl. (Lehnbrief5700 29/52). Dieser verkaufte es am -5. Februar 575z für denselben Preis andie verwittlvcte Eva Teufel von pirkensce geb. kfanßncr von tvimbach, Schwieger-mutter des Landkammerraths ftans Siegfried von kfelldorff auf Lömigen,welche es am 55. August 572-5 für 29200 Thlr. (mit den goldledernen Tapetenim Saal, den zugehörigen 52 Stühlen, drei großen aufgemachten Bildern w.)an den Sachsen-Meiningischen Stallmeister Tarl Christian von Dieskau ver-kaufte, von welchem es seine Söhne Carl Friedrich, auf Kitzen, Johann Bttound Christian Gottlob, auf Alten-Schönfels, erbten, nachdem er am 27. Gctober5 755 Bäthern die Mannlehns-Eigenschaft wieder zugebracht hatte. JohannGtto erwarb dann die Anthcile seiner Brüder.

vorstehendes findet sich im Archiv des Vbcrlandesgcrichts zu Naumburg,acta Näthern, 5l. Nr. I, 5, 5 und 52 des Lehns-Nepertoriums.

" In den Kaufbriefen von 5698, 575z und 572-5 ist von Gber- undErbgerichten mit der Schriftsässigkeit die Rede.

^ Dresdener Lehnshof, Zveyda'sches Ikonm-A., 5725 S. 85 und 5752 S. 27.