- 360 —
behalten sollten, und zwar besonders wegen des Pöllnitz'schenLehnstammes aus Sorna und der Kreutz'sehe» Antbelehnschaft(S. 239 und 293).
Gottlob verließ nun Württemberg und wurde zunächst Ober-forstmeister des Grafen Heinrich XXV. Aeuß von Gera. ImJahre (7H3 ernannte ihn Rönig Friedrich August zum Adjunctusdes Oberforst- und Wildmeisters von Lichtenhayn im Stifte Naum-burg cum spe suecuäcnäi.* So wurde er zu Ende der vierzigerJahre Oberforstmeister zu Zeitz und hatte er seinen Amtssitz theilszu Goßera theils zu Haynsburg (südlich von Zeitz); an erstercmOrte wurden ihm in den Iahren (753 — (76H seine letzten sechsRinder geboren.
Nachdem er am 22. Würz (73H seine Nutter zu Sorna ver-loren hatte und am 29. Juli der Raufvertrag zu Dresden kon-firmirt worden war, wurde Gottlob daselbst am 5. August vonRönig Friedrich August II. (August der Starke war am (. Februar(733 gestorben) mit den beiden Theilen von Sorna, dem DorfChursdorf mit seinen Gerichten und den Obergerichten in beidenDörfern zu rechtem Nannlehn belehnt (Urkunden-Anhang 53).Gr hatte dasselbe mit einein Pferde zu verdienen (vergl. S. 233)und wurden mit ihm seine drei Brüder Christoph Dietrich, CarlGeorg Heinrich und Georg Wolf II. sowie seine Oettern LudwigOtto a. d. H. Bergsulza (S. 2H( — 25H) und die vier Brüdera. d. H. Posewitz, Otto Friedrich, Heinrich Carl, ChristianGottlob und Johann August, mitbclehnt (S. 25().
Das Haus Casekirchen wurde also nicht mehr mitbelehnt(S. 290).
Bald darauf, am (2. Juni (736, vermählte sich Gottlob (inerster Che) mit Charlotte Eleonore geb. von Beulwitz. Am2. April (7(7 geboren, war sie die Tochter des schon im Jahre
^ Staatsarchiv Dresden, bei dem Geheimen Rath ergangene AllerhöchsteSpecialrcscripte, Jahrgang Blatt 429.