Sorna hatte bis dahin aus zwei gleichen Theilen, dein oberenund dem unteren, bestanden.
Der obere Theil hatte einst Caspar von Aauffungen, so-dann Hans Jobst von Aauffungen, darauf Christian von Meuse-bach zu Braunsdorf und nach diesen! Hans Joachim von Raschaugehört. Dieser verkaufte ihn am (5. August (639 zu Langen-wolfersdorf an den Landjägermeister Georg Wilhelm von Römer'^auf Schneckengrün und Langenwolsersdorf, von dessen Schwieger-sohn Rudolf von Bünau ihn am 30. Januar (69? Hans Crd-mann von Seydewitz kaufte.
Sorna hatte die Schriftsässigkeit, der obere Theil war miteinem, der untere mit einem halben Ritterpferde zu verdienen.(In Christian Gottlob's Lehnbrief vom 5. August (73^ (Cap. Xlljheißt es: „mit einem ganzen Pferde zu verdienen.") Hans Heinrichvon pöllnitz hatte für seinen, den unteren Theil, von AurfürstChristian II. die bisher dem Amt Arnshaugk zugestandenen Ober-gerichte über Sorna und Chursdorf eingeräumt erhalten. Vondessen Sohne Hans Christoph hatte Raschau für seinen oberen Theilam (0. April (638 die Hälfte der Obergerichte erworben. Haus,hos, Scheunen, Ställe gehörten zum unteren Theil.
Sorna ist eingepfarrt nach Chursdorf, der Geistliche wohnt inMoßbach, zu welchem Orte zwei Rittergüter gehören. DasPatronatrecht über Moßbach und Chursdorf steht den Besitzernder beiden Rittergüter zu Moßbach sowie den! Besitzer vonSorna abwechselnd zu. (699 saß Hans Georg von Schütz zuMoßbach.
* Dessen kehnbricf ü. ü. Moritzburg !?. December !ö8g im Geh. ksaupt-und Staatsarchiv zu Weimar lüt,. Nr. Mit ihm beliehen war sein
Bruder Friedrich Wilhelm, Gberforstmeister zu Colditz. Unter den Zeugenu. a. Georg Friedrich von tselldorf zu Näthern, Geheimer Rath, Kanzler undPräsident des Stifts-Consistoriums, Bernhard von Pflug zu Heuckewalde,ksofmarschall, und Christoph Adolf von Watzdorf, Domherr zu Naumburg undDekan zu Zeitz.