Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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Aus dein Kaufvertrag ä. ä. schieben ((. December (669(Urkunden-2lnhang 37) geht hervor, daß Johann Ernst vonBeringen (vermählt mit Dorothea Eatharina von Reitzenstein) seinväterliches Gut, mit welchem er zu Naumburg am 9. Juni (659belehnt worden war, mit Einwilligung seiner Böhne, des Ritt-meisters Johann Ernst und des Lieutenants Christoph Heinrich,verkaufte, um sich vor seinen Gläubigern zu retten. Es gehörtezu ihm u. a. die auf dem (Schuster) Berge neu erbaute Wohnung(dieses interessante alte feste Herrenhaus liegt unterhalb desDorfes) mit dein Bchafstall, der Weinberg des heiligen Kreuzes,^ Acker Wiesen imKloster", Acker Holz aus der platte, dieOber- und Erbgerichte, die Fuchs- und Hasenjagden. Das Ritter-gut war mit einem halben Pferde zu verdienen und hatte Opfer-gelder an den Pfarrer zu Löbschütz und Kopfgarben an den zuBaaleck zu entrichten, während es nach Tultewitz eingepfarrt ist.Der Kaufpreis betrug ((000 fl. und (00 fl. Heerdgeld; 4(00 fl.hatte Veit Ludwig vierzehn Tage nach der nächsten Leipziger Messeund den Rest von 7000 fl. in Raten bis nach Michaelis (675baar zu zahlen.

Den Vertrag unterzeichnete Beringen mit seinen Böhnen, VeitLudwig und als Zeuge sein Oheim Hans Oswald II., Günthervon portzig als Beistand, endlich der Notar Tobias Limke und derfürstlich Bächsische Amtsrichter zu Btadt Bulza, Georg Ernst Albrecht.

Der Vertrag wurde zunächst zu Altenburg von der Vormund-schaft des Herzogs Friedrich Wilhelm III. am (3. Januar (670bestätigtwann dann ermelter von Behringen sich wieder seineLreäitores anderer gestaldt nicht alß durch solche alisuation zuretten gewußt" und sodann zu Moritzburg am 26. Juli (670.

Das Verhältniß der Mitbelehnschaft der Vettern an Schieben,welche ihren Eonsens zum Verkaufe des Gutes an Veit Ludwig

56U Lhristoph's von Beringen Söhne (S. ;2H), 5S20 Johann Lrnst von Beringen,dessen Vater es schon besessen hatte.