Erst nach Hans Oswald's Tode kam es am 7. März (63 (zu Wolf Ehristoph's Belehnung mit dem Röblitzholz und denanderen Stücken. In den Akten findet sich übrigens Nichts da-von, daß die Nachkommen Hans Oswald's II. ihre Mitbelehn-schaft an den zu Posewitz gehörigen tautenburgischen Stücken gel-tend gemacht hätten.
In Lehnsbeziehungen zu den Schenken standen auch noch dievon Beschwitz, Rudolf von Bünau zu Schinditz, Burkhardt von Mal-titz, die von portzig, von Selbling sowie die Schenken Georgvon Molau und Turt Heinrich von Wiedebach. —
Hans Oswald starb, 60 Jahre alt, am 29. November (630zu Bergsulza. Das dortige Kirchenbuch berichtet: „(630 den29. November ist gestorben der Wohledle gestrenge und vesteJunker Hans Oswald von Tümpling und den 9> Dec. christlich zurErde bestattet worden."
Ihn überlebten seine zweite Gemahlin, Juliane Sophie geb.von Marschall, mit welcher er nur drei Jahre vermählt gewesenwar (sie starb zu Stadt Sulza erst am (0. Februar (668), undvon seinen (( Kindern vier Söhne, von denen Hans Georg undOtto Friedrich volljährig waren, während Hans Oswald II. undPhilipp Ernst II. erst (6 bezw. 9 Jahre alt waren, und fünfTöchter, von denen Tatharina Marie volljährig und an HeinrichSiegmund von Marschall auf Tromsdorf verheirathet (ihre Söhne(Zuirinus, Heinrich Siegmund und Hans Georg erscheinen (6H0noch auf Tromsdorf) und die zwei jüngsten aus seiner zweitenEhe waren.
Ferner überlebte ihn sein jüngster Bruder Rudolf Albrecht,damals schon 39 Jahre alt, mit seiner Gemahlin Tatharina geb.von Gottfarth und seinen drei unmündigen Kindern, RudolfWilhelm, Philipp Heinrich (der spätere bekannte Altenburger Hof-Marschall) und Dorothee Sophie, endlich sein Neffe Wolf