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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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ans Oswald, geboren zu Tümpling am 27. October(570, als fünftes Rind Otto's, war beim Tode desVaters fchon HO Jahre alt. Er hatte sich, 22 Jahre alt,am (9> Januar (602, nachdem, wie wir sahen, der Vater ihm und-seinem jüngsten Bruder Rudolf Albrecht I. um (600 Berg- undStadt Sulza übergeben hatte, mit Anna Marie geb. von Vitzthumaus dem benachbarten Hause Apolda^ vermählt, welche ihm neunRinder schenkte, von denen die fünf ältesten, Tatharina Marie,

5 Hhx Vater war Friedrich, ihre Mutter Marie geb. von der Planitza. d. H. Planitz. Friedrich war geboren, hatte 7 Brüder, unter diesenWerner, dessen Sohn Rudolf (tz ^sz?) der Stifter des Vitzthum-Gymnasium inDresden, und Moritz, welcher bei Johann Friedrich dem Mittleren in großerGunst stand, dann Vber-Amtmann von Tamburg und Dornburg war erwar auch, wie wir gesehen, 5559 und noch tööt, zusammen mit Hansvon Tangel zu Flurstedt, Vormund der Halbgeschwister Vtto's von Tümplinggewesen. ^580 hatte Friedrich '/? Apolda, damit freilich auch eine beträchtlicheSchuldenlast übernommen. Unter seiner Verwaltung erfreute sich aber Apoldagrößeren Friedens als unter Moritz (si ^573). Friedrich starb am ^8. April5595. Außer Anna Marie hatte er z Söhne, Wilhelm Friedrich (geb. o. >570,H ^2. 8. t6t2), Wolf Günther, welcher 559s in Ungarn im Aanrpf gegen dieTürken fiel, und Rudloff, welcher auch früh starb. Wilhelm Friedrich hinterließH unmündige Söhne, welche alle kinderlos starben, als Letzter von ihnen AntonFriedrich im Jahre t6Zt- Nach seinem Tode überwiesen, obgleich sein VetterRudolf von Vitzthum noch in Dresden lebte, die Herzöge von Weimar undAltenburg im Jahre ^6ZZ Apolda sowie die bisher den Gleichen gehörendeHerrschaft Remda der Universität Jena.

Die Vitzthum von Apolda (im Schilde den Apfelzweig mit drei Äpfeln)von Nieder-Roßla (Bd. I- 22, und von Eckstedt waren erzbischöslich Main-zische Schenken, während die Schenken von Tautenburg (vargula), Trebra,Nebra, Saaleck, Dornbnrg landgräslich Thüringische Schenken waren.