V<m bem Rottigreicb Spanien. ^ ? c
M Zeughauß ist gewaltig schön / und mit allerhand Kriegs Rüstung wohlVersehen- D'e Burg vsn den- n Mehren erbauet / und seit wenig Zeit in einen^len0^'gion5-^tand gesetzt worden. DicFestuugSt.Stbastianhat manUrsachen halber angelegt / daß sie die Ewaim des Golfo beschützen / unMieSchantz Sc.Philippus/denSee-Haftn vcrthäaiqen solle. Die Stadt/ wstcheMw > s96. die Engellander verwüstet/ ist/auff daß man dergleichen Un lüc's-Aällen ins kunfftlg vorkommen möge/ seit der Zeit mit guten BMigungs-Wer-Mw-e man noch von Tagzu Tagezuverbessern wachtet / so aus zwey gewast-agwss -n Pastheyen tzestetzm/ dwer Gräben dermaßen ticffsind/ daß sie vielmehreiner Insulin derJnsut selbstcn/als einem Graben ahnlich scheinen / aans wohl
versehen worden.
Sie wägt den Bischösslichen Titul/ und rst die Domkirche auffeincm erha-benen Hügel auffgesuhret. Unter einer guten Anzahl vieler anderer Kücken/ mußM, sich absondcri.ch über die Kirch zu unser Lieben Frauen des Volcks genannt,und derer P.P.Jesuiten ihre verwundern , dieLebtere hat einMirölb vsn Quatcrstücken/welches wohl zubeobachrcn / und gantz überaus kost«biirist.
DaS ErdmcymderAnsul istschwartzlichc / und einer so gut-und fettenMide/ daß auch das Vieh darvon zerbersten solte / wann man es nicht davonabhielte/und vor dasselbige Sorge t-üge / ihm alle Monat ein Ader zu eröffnenMan findet zugleich Saltzpfannen darinnen / deren Saltz über die müssen statt-lich/und graul-chter Farbe ist / gleichwie das zu Broage einer Stadt inXzmogne,dessen man sich in Frankreich bedienet.
§- 7>
Von der Stadt Madridtals gewöhnlichen Residentzderer Könige von Spanien.
dMAn halt gäntzlich davor / daß wegen der rein und gesunden Lufft dieser ..Nt Stadt/ die Mohren ihr den Nahmen Madrid gegeben haben Als sie noch st,unter ihrer Bothmässgkeitgeschwebct ist sie eines sehr klein, »Begriffs/7!undüberaus übel bewohnt gewesen: nachdem aber die Könige vo.i Spanien ihnen " 'dieselbe zu ihrer Residentz auserlesen / hat sie bald darauff ss wohl an Gebäudenals Einwohnern gewalkig zugenommen.
Sie ligt an dem Fluß Mancanarez genannt/ auff einem ebenen und guntzflachen Felde / welches mit keinem andern als eintz'g und allein gegen Niedergangmi: einem Hügel/auf welchem das Königliche Schloß gcbauet / cngess-llet.
Sie ist nicht aller Orlhenmit Mauren umgeben /und stehet mg-? auch nichtMthr die hundtrt lind acht und zwantzig Thüme/dk'vor diesem zu b'"gen SeitenVlerdter The:»- (Ppp) dcr^