Von der Insu! Stellten.
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In bemeldetem Jahr zu Anfang des ßumi, ,st wiederum eine so gewaltiggrosse Menge Wasser heraus geschossen/daß auch das umherliegende Feld darvonaller Orthen überschwemmet worden- An. 169;. hgter imßanu-anc> gewaltigSteine und Feuer ausgespicnmnd grossem Schaden gethan.
Man kan allhier anmercken/ daß sich gegen Auffgang der Stadt Neapollsder Berg Vesuviuz oder Vesleuve heutigs Tags il cke genannt/befinde/derowegen seiner Feuer-Ausspeyung / eben sowohl als der Bergbclio in Sicilien/ von dem wir allererst geredet / allenthalben bekannt und be-rußen ist.
§. 8.
Von der eigentlichen Beschaffenheit derInsul Sicilien.
^En Sommer über verspüret man in dem gantzen Königreich eine fast un- ^erträgliche Hitze / welche jedoch von den Nordischen Winden bißwcilengemäßiget wird/in den andern Aahres-Zeitm aber ist die Lufftgantz wohl ^iMs-curl das Erdre ich ersprießlich und fruchtbar / und gelangen die fruchtbahren "^-5-Wme darinnen zu ihrer grüstm Vollkommenheit: Der Wein ist sehr herzlich/unddaö Getraid über die Massen vortrefflich und wächst absonderlich der Waitzenin der Insul mit solchem Überfluß / daß der meiste Theil ihrer Felder hundertSteffcl vor einen zugeben pflegen; weßhalbm dann die Landschafft SiciliengMmiglich der Speicher oder das Kornhauß des gantzen Welschlandes / undder Insul Maltha genennet wird.
" Zie Sicilianer sind eyffersichtiq/ massig und rachgierig ; sie halten ihreWeiber gleichsam als in einer stetswährenden Gefängnis eingeschlossen: und da-mitsie ihnen auch veränderlich seyn mögen / auff daß sie sich nicht aus einer Stadtin die andere begeben können/so haben sie eine gewisse Ordnung ausgehen lassen/tvelche allen Gastgebern bey hoher Straffe verbiethet / diejenige Personen / diekme Bärte haben ^beherbergen : Dergestalten/ daß wann ein Mann Mit seinerFrauen eine Reise vornehmen will / dnftldige allezeit ein öffentlich schnffciicheSZmgnis seines oeschehenm Heyrarbs bey sich tragen und mit sich führen muß
Man finde: hin und wieder in denen Flüssen / und gar n den Ebenen derHnsiil/ gewisse guce Steine / als den Agtstein / Barillen zc. die Corallen- Zincken/
Porphyr - und Alabasterne Steine fehlen ihr auch nicht. Die Seiden ist in derGegend um Messina qantz gemein/ und handelt man daselbst gar mit Schnee' derlmffig nacher Maltha geführt! wird- Den Honig/Pech/Wolle/ Berg'Saltz/
Zucker und Saffran trifft man an einem Ort sowohl als dem andern darinnenggutz überflüssig an-
(Lll) ; Es