Des sechsten Buches XVII.
aber bequemer weil sie fast gantz bedeckt ist / ein groß vergütet Creutz / so da zusehen/ hat ihr den Nahmen gegeben.
DievomehmsteKirche/soeinePfan/istdem H.Leger gewidmet- DieClöster beyder Geschlechte sind sehr schön und in ziemlicher Anzahl- DasindAntoniter/Augustiner/Dominicaner und Fcanciftamr / diese Letzte haben eineherzliche Kirch- Der Pater Jesuiter Kirch und Coltegium ist auch ansehnlich.Die Fulienses oder Fev-llano haben ihre Clöster ausser der Stadt auffeiner Höhe/da es anmulhig zu sehen ist. Die Frauen Clöster sind die <st la Viliracstn (vonMaris Heimsuchung/ die Carmcliterinnen/die Clarissen und die Ursulinerinnen.)
Das höchste Gefach oder der hohe Rath von Savoyen ist zu Ckamberyaber das Raihhauß ist schleckt / und hat keine sonderliche Zier oder Ansehen.Es ist auch eine Rechen Cammer und einige chustckÄstncz tustzsternT (Unter-Gerickte) da/b. y welchen es viel zu Sach-walten und zu Rechten gibt.
Davor daß sie eine Frontier oder Gräntz Stadt ist/ist sie sehr schlecht st«!,störet; so hat sie auch sich dcncn Frantzösifchen Waffen / von welchen sie zur Zeitals die Könige von Iranckr<ich mit denen Hertzogen von Savoyen uneins waren/sastgar nicht wid-rsctzen dörffen-
Das Schloß ist groß und hoch gelegen/aber schlecht verwahret: inwendigfind lamer altfränckischk Gebäude / ausser einer Sainte Chapekle (heilige Capell)si>nach Italiänischer Arlgebauet/und wessen ^roNrissstiuin oder Vorgemäuerwenig seines Gleichen in hat- Sie ist von ^lnaäa.-ci vm. Hertzogen vonSavöyen gestifftek/welcher seiner besondern Andacht wegen / verdienet hat unee?die Hkiltgen gezehlet zu werden.
Von denen Hertzogm von Savoyen / von ihrenxcui. Wappen/ Ritter-Orden/ Tituln und
Libereyen,
/^->Er jetztregiermde Hertzog von Savoyen wird ViÄvr^mccleuz li. genannt;^ Er ward gebohrcn den i-i- May >666. Sein .Herz Vater ist gewesen
LtiÄstzKm2nue!II. Hertzog von Savoyen rc.so am l^.stum! 1675. ge-„ stocken. Seine Frau Mutter stl-lrie.^annc-8»pc!üe -st Zzvoye sticmou.5.
V!Aor II. Hertzog von Savoyen führet einen gevierdten Schild.
Fs« Im ersten Vierthct / so des Königreichs Cypern / so abermahl gevieret ist. ImErsten von Jerusalem/ist ein Ereutz in silbernen Felde / mit güldenen Krücken / mit57 vm auff gleicher Weise geschnitt-nm Creutzlein begleitet. Das Zweite von Lu-, 8 i.signan istgebüfcheltmitzehen halbSilber-halb Himmelblauen Stücken / wor-^ ' auff