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Von den vornehm-und rühmlichsten Merckzeichen / wel-che bey denen Türcken/ umb die Würden undHoheiten zu unterscheiden / im Ge-brauch sind.
/^As Lürcktscke Stamm, Wappen ist bey ihnen selbst gantz unbe
kannt ; Auff ihren Standarten findet man bißweilen den Nahmen"'"'^-KOttes / öffters auch des Mahomcts seinen / mit grossen ArabischenBuchstaben geschrieben / und führen sie neben dem Tuk auch noch den grossenReichs' Srandart.
Der grosse Reichs - Standart ist eine gewisse Art eines FahnenS / webcher / aus Ursach weilen die Türcken vorgeben , daß ihr Gesetzgeber Maho-met seine Hand darein eingedruckt/mit höchster Torgfältigkcit in dem Terrailverwahret wird.
Der Tu? ist nichts anders als ein blosser Roßschwelst'/ der zu End
einer halben Piquen fest gemachet wird ; seinen Ursprung schreibet man einemBacha/Bassa oder Türckischen Stadthalter zu / dieser soll einsmahls eineWckssche Armee geführet / und in einem harten Treffen / in welchem ihnender grosse Standart von denen Feinden abgenommen worden / worüber siesich hefftig entsetzet / und angefangen die Flucht zu geben / mit einem Sä-bel-Streich den Schwantz einem Pferd abgehauen , denselben zu End einerhalben Piquen angebunden / sich darmit vomcn an die Spitze der Flücht!«gen gestellet / dieselbe unter diesem neuen Schild zur Schlacht angefrischt /und ihren Muth und Hoffnung so wohl wieder auffgerichtet / daß sie auchdas Treffen von neuem angefangen und solches gewonnen haben. Seitdieser Zeit ist der Tut als ein herrliches Siegs - Zcichen und Ehren-Merck«mahl vor die allervornehmste Persohn-n des Reichs gehalten worden. Wannder Sultan sechsten zu Felde ziehet / führet er derselben sieben mit sich : DerGroß. Hezier hat eben so viel, wann er in Abwesenheit des Groß« Fürstender Armee vorstehet/ wann er ihm aber irgendwo auffstöst/nur sechse; dieandern Bässen haben Äle drey an der Zahl/ und gibt man über das noch einem j-d-
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