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4 (1719) Von dem alten und neuen Europa
Entstehung
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238
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i; Z Des sechsten Nuches Osp. XI

4- Zeckelheyd/eine Gräntz - Festung. Das Schloß ward An- i^ss.gt«schleiffet/hcrnach aber wieder befestiget- Einige rechnen den Ort zu Ungarn-s. 5crpi. 6. sind geringe Oerter.

7. Solmotz ein festes Berg Schloß-

8. 8amo5, ein festes Schloß in dem Lande der Zeckler.

§ z-

Von dem cigendlichcn Königreich Ungarn.

«^)As Königreich Ungarn / l-nr. I , hiesse vorzeiten

und die Einwohner wurden l^nuouii gcnennct. Zur Zeit des Kay-Iiberüjst dieses Land eine Römische Provintz worden / und über zoo.geblieben / biß die Gothen ausO-rcla sich zu Kayftr CouK^nüui des Grossen»» desselben bemächtigten. Diese wurden von denen Hunnen im andern 5eculovertrieben/welche aus Scythen in diese Gegend mit einem grausamen E chivarmgekommen, ^n.cu. 401. ward ihr General zu ihrem Könige ernMt/?--c. yMM. An. 1449. mit grausamer Macht in Teutschland und Franckreich/wottAn. 4s l. in Lampix Lar-Üaumcix von dem Fränckischen Könige tvierovXO, demGothischen Könige'rbcocloi icochem Burgundischen Könige Lorftaro, und dem5/-/?o?-. Römischen Gouverneur /kirio in die Flucht geschlagen wurde. Nach ^ttüTc^odedemachrigte sich der Ost-Gothische König Vatmirux des Landes / welchesjzzy Ungarn lmjftt. An. s^6. hat der König der Longobarden /UKomux sichdie-s^?audes bkntächriget. Um das Jahr 567. kamen die ^v-rrez nach Ungarn/König ^vzruz hiesse. Sein Nachfolger LaZanux hat mit dem GriechischenKayftr ^auriüo blutige Kriege geführet. Hernach sind die Slaven in Ungarnkommen/deren König 5ukrcz^n. c.br.744. von denen Hunnen verjaget worden.An. 80 ^. hat es der gewaltige Kayftr Carolux der Grosse behauptet. Hernach^ h^en sich die Hunnen wieder festgesetzet/ mächtig? Einfälle in Teutschland ge-

///. ^ endlich auch auß Ungarn ein erbliches Fürstenthum gemachet. An- ?8?>hat sich ihr Ober-Haupt Giysa/ des Topi Sohn zu dem Christlichen Glaubenbekehret/und rauffen lassen. Er starb An. 9??. als der letztere Hcydnische Hm^ /«^ jn Ungarn. Ihm folget sein Sohn Zr^Kanux 1. welcher der erste Christliche K ö-7/,^-^v mg in Ungarn gewesen/und von ^n.Lbr. looi.bjß io;8. regirtt hat. Von derZeitanhatUngarn seine eigene Christliche Könige gehabt/ welche insgemein zuOfen/ sonst Nuäa genannt / reüäuet haben. Nachdem t.uäovicux li. König inUngarn An. is^s.den zo.^uZutU von demTürckischen Kayftr ^ol^manno il.in dem Treffen beyMohatz geschlagen und getödtet worden/so kam zwarIoft^nn-xlle^apolia Weywod in Siebenbürgen/durch Hülffe der Türcken zur Erone/undwar König in Ungarn biß An.^s 40. Es hatte aber Kayftr kerKnanöuxi, auch

einige