Vsn der waltachey.
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Vorzeiten haben die Wallachische Fürsten/ oderHospödaren es mit denen 6o^c/«-Pohlen gehalten/wie denn im Jahr 140;. der damahlige Woywode /^lex^näc^ ^-^//sdem Könige vlaclixlao HZelluni gehuldiget- Nachdem aber der TürckischeGroß-Sultan ^lsbomecb ll.An. 14; z. die Resiventz'-Stavt der Griechischenoder Orientalischen Käyser mit Sturm eroberte/und diesen Länderndietion andeuten liesse/so muste sich der Hospodar Petrus An. 14 5;. der Ottoman«
Nischen Pforte unterwerffen/weil der König czstmimx iv. damahls mit denen "-"Creutz'Rittern zu fechten hatte/ daß er ihn nicht tecunäiren konte- Nach der Zeithaben die Pohlen 1 so. Jahr mit denen Türcken um die Obcr-Herrschafft dieserLänder gestritten. Unter der Regierung des Pohlnischen Königes 6izixmunclihat der Eron-Gioß'Fcl)-Herr Äanixlliuxdenen Türcken dieSchutz-Gmchtigkeit auff die Fürstenthümcr Moldau/ und die Wallachey ab«getreten/welchen schädlichen Staats-Fehler die Pohlen hernach allzuspäth er-kennt haben- Die Hospodaren haben unterdessen sich jederzeit wo möglich indie Zeit schicken lernen und ob sie gleich mehrentheils denen Christen mehr Zu»
Neigungen als denenTürcken merckcn lassen/so haben sie doch dem Groß Sul-tan jährlich einen Tribut von mehr als sechtzig tausend Thalern nach Constan-tmope! lieffern müssen/ohne was sie denen Grossen zu sssnäiren haben- DerHospodar Michael hielte es mit denen Ungarn und Siebenbürgen/An-i 595.
A seraber An-1620. Siebenbürgen wieder Käyser Kuävlj?Kum 11. behauptenwoltt/so wurde er erschlagen.
Wennder Türckische Käyser auch Nachricht hat/ daß der Hospodar es mitdenen Christen allzu offenbar gehalten so setzet er solchen nach seinem Gefallen ab/und einen andern an seine Stelle- Er hat auch osst die Fürstliche viMirgt andenjenigen verkauffet/ welche am meisten gegeben/daher das Land im vorigen 5e.culu gar sthr erschöpßet worden- An. - 664. war^rvan oder ^ervsnux Lsnra-cuxcnuz Fürst in der Wallachey/ welcher sich nach der Niederlage der Türcken beySt. Gorthard in des Römischen Käyscrs ^eopolüi Schutz begab/ und in demFrieden zu Vatv^r iMimiret wurde. Der Äriciia war also eine kurtze ZeitFürste gewesen. An. 167 ?. wurde er denen Pohlen von seinen eigenen Solda- Fortsetz,te« überliefferr aus deren Händen er aber vermittelst seines geschwinden Pferdes der neu-entflöhe/und von dem Türckischen Käyser ^lskomerb iv. sehr wohl empfangen erofnetmwurde. An 1685. gieng er mit 4^00. vor Wien/ und liesse in dem Gatter-Höitzlein ein Creutz mit einer merckwürdigen Denck-Schrifft auffrichten/daraus Pforte,man abnehmen konte/ daß er ungern wieder die Christen zu Felde gezogen- Er ^ ^starb An. 1689. Der Ungarische Rebelle/ Graff kmencux l'cckeü, verhinderte ^5-249-bey der Pforte/ daß sein ältester Sohn/ tZcorgius Lanr^cuccnu! in dw neuenFürsten-Wahl Übergängen/und der Fürstliche Cantzlcr ^okannexAn. 1689. erwählet und von denen Türcken eingesetzet wurde- Nun begab sichjener zwar in den Schutz des Römischen Kaysers/ und rechnete sich mit seinen
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