Von dem alten und iyigen Griechenlands.
!II.
Von dem heutigen Albanien.
Albania ist ein Stück von dem alten Makedonien/und begrciffet auch^was von dem alten Mvnco und in sich. Es ist eine volckreiche Provintz' ^welclx theils von denen Griechischen Christen / theils von denen Türcken bewoh-net / uw von diesen Arnaur genmnet wird. B-y diesem Lande stossen das A'- „driatische und Ionische Meer zusamm.n. Die Albanische Soldaten pflegen 'Chapelers genennet zu werden/ weil sie zu Pferde im Kriege gross: Dienstethun können. Insgemein werden die Einwohner genennet.
Dieses Land gehsrcte vor Zeiten dem tapfern Fürsten in L^iro, soKanmL^ioro, ^ ^dessen Sühn<^oi'8iu5, wegen seiner ungemeinen Tapfferkeit/ von denen Türcken 7^./ 'seinen Feinden selbst p. j. AUxander der Herr genennet
ward. Dieser tapffcre Held Leorziuz C^ckrloru!, sonst 5c-mchchez genannt/ ist //,»-endlich aus seinem Fürsienthum von dem Türckischen Kayser ^lzbvmecbu. ver-saget / und sich nach Jtaien zureririren genöthiget worden. Er ist den 27.^ ^^n. 1476. zu t.ellc> in Albania gestorben. Nach der Zeit haben die Venetianersich bemühet in dieser Provintz festen Fuß zusetzen/ sind aber von denen Türcken ^ ^bisher daran verhindert worden- Die vornehmsten Städte und Vesiungenhicrinnc sind?
1. die Haupt'Stadt von Albanien an dem Flusse Lizane gelegen/ ^soll der Alten ^??riZc>nia oder KrilzX.'. styn. Sie hat auf einer Höhe ein festesSchloß / und ist selbst wohl befestiget Sie gehöret: vor Zeiten dem EpirotischenFürsten soKznmL-Mimo, dem sie ^n.Cbr. 1434. von dem Türckischen SultanAmurach il. abgenommen wurde. Dieser Fürst muste alle seine Sohne zu Geis-eln an dem Türckischen Hoff schicken. Der jüngste Sohn 6eoi-ZM5 Lzckriomz,sonst 5c2näe>.vcA, war so glücklich/ daß er 1442. diese Vestung mit List er-oberte / und lange Zeit wider die grausame Macht der Türcken tapffer clLt-nckrete/weil sie sein Gebutts'-Ort war. Endlich gerieche sie dennoch in des TürckischenKayscrs kiakomech 11. Gewalt / und ist noch in der Türcken Händen. Vordiesen ist auch hier ein Christliches Vischoffthum gewesen/ das unter dem Ertz-Bischvff zu Dui,-^26 gehöret hat.
2. 5cur-ui, l.ar.8coär.e, eine grosse wohlbewohnete und feste Stadt/ wsder Türckische Bassa als Louve, neur von Albanien relicüret. Die Türcken nen-nen sie Ilcuä^r. Sie liegtt 2 4. Meilen von dem Adrialischen Meere/und 80. vonRagusa / ist vor Zeilen der Iliyrischen Könige Residentz gewesen, - 47L.haben sie die Venetianer dem Türckischen Kayser Mahomcth ll. in einem Feie-dens^Schiuss überlassen.
VierdeerillhtU- (Cc) ?.M-